GROSSE SILVESTERFETE IN DER ZONA COLONIAL
Brugal-Silvesterfete „Roncierto“ in Santo Domingo
-- Santo Domingo, 31. Dezember 2008 --
Fetentipp zum Jahreswechsel: In der Zona Colonial von Santo Domingo steht eine der größten
Partys des Landes an. Rumproduzent Brugal holt zu seinem "Roncierto" (Kunstwort aus Rum und
Konzert) die Merengue- und Bachata-Megastars Toño Rosa-rio, Frank Reyes, José Alberto “El
Canario”, El Chaval, Rubby Pérez und Peña Suazo an die Plaza Atarazana (Avenida del Puerto
am historischen Hafengelände). Beginn ist 20 Uhr.
![]() SCHRECKLICHER ENTHAUPTUNGSMORD AN DER NORDKÜSTE
Gruselfund: Kopf eines Mannes in Pappkarton gefunden
-- Montecristi, 29. Dezember 2008 -- Ein Gruselfund beschäftigt die Polizeibehörden in Montecristi an der Nordküste. Unweit eines Softball-Sportplatzes bei Loma de Castañuelas entdeckten Passanten den Kopf eines Mannes in einem herumliegenden Pappkarton. Ersten Erkenntnissen nach, handelt es sich um einen geköpften Haitianer. Die Hintergründe der Bluttat liegen völlig im Dunkeln. Bislang fehlt den Behörden jede Spur zu dem dazugehörigen Körper... ![]() METRO BEWÄHRT SICH IM ALLTAG - TAXIFAHRER SAUER
Schnupperfahrten mit der Metro - Tausende Dominikaner begeistert
-- Santo Domingo, 28. Dezember 2008 --
Nie im Leben hätte ich mir vorstellen können, dass man in so kurzer Zeit so schnell voran
kommt". Tausende Dominikaner, die bei einer der ersten kostenlosen Schnupperfahrten der Santo
Domingoer Metro dabei waren, sind begeistert. "Die Metro hat ihren ersten Alltagstest bestanden",
so die Verkehrsbehörde OPRET, die die Metro für "Erkundungsfahrten der Bürger" noch bis zum
Jahreswechsel gratis fahren lässt. Ab Januar 2009 beträgt der Fahrpreis 20 Pesos. - Indes sind
Santo Domingo's Taxifahrer sauer: "Die Metro raubt uns die Fahrgäste! Die Strecke zwischen dem
Zentrum und Villa Mella im Norden Santo Domingos lohnt sich nur noch in den Abendstunden ab
19 Uhr, nach der letzten Fahrt der Metro..."
![]() GRATULATIONEN AUS POLITIK, WIRTSCHAFT UND DER KIRCHE
Leonel wird 55
-- Santo Domingo, 26. Dezember 2008 -- Staatspräsident Leonel Fernández wird heute 55. Der PLD-Politiker, des-sen politische Karriere 1994 als "laufender Gehilfe" des damaligen Partei-chefs Juan Bosch begann, kam erstmals 1996 an die politische Macht und war damals mit 42 Jahren einer der jüngsten Staatsmänner Latein- amerikas. Im Jahr 2000 unerlag er bei den Präsidentschaftswahlen Hipóli-to Mejia, holte sich aber nach dessen verheerender Wirtschaftspolitik das Amt im Jahr 2004 wieder zurück. Üblicherweise empfängt Leonel seine Gratulanten aus dem Regierungs- und Freundeskreis im Nationalpalast. ![]() SANTO DOMINGO: HANDEL ERWIRKT PARKERLAUBNIS FÜR KUNDEN
Händler an der Avenida Duarte erringen Park-Ausnahmeregelung
-- Santo Domingo, 26. Dezember 2008 -- Nach heftigen Protesten von Santo Domingoer Einzelhändlern gegen das brutale Vorgehen der Stadtverwaltung gegen "Falschparker" in der Einkaufsstraße Avenida Duarte (wir berichteten), gelang es dem Handel, ein "Permiso provisional de parqueo" zu erwirken. Mit der provisorischen Park-Ausnahmeregelung dürfen Kunden zunächst bis zum 7. Januar ihre Fahrzeuge wieder direkt vor den Geschäften der Straße parken. ![]() EIN JAHRZEHNT DOMREP-MAGAZIN - EIN DANK AN ALLE LESER
Frohe Weihnachten...
...Feliz navidad!
-- Puerto Plata, 24. Dezember 2008 -- Frohe Weihnachten! Feliz navidad! Für unsere Redaktion war es bereits das zehnte Nachrichtenjahr, indem wir Sie über aktuelle Themen aus und über das Land informieren konnten. Ein kleines Jubiläum und eine Wegmarke, auf die wir stolz sind. Dass wir ein angesehenes und mit Abstand lang-jährigste Nachrichtenmagazin im DomRep-Medienmarkt sind, haben wir vor allem der "Anhänglichkeit" unserer Lesern zu verdanken – also Ihnen. Ihr Interesse, uns anzuklicken, ist das Fundament unserer redaktionellen Arbeit. Und über den Tag hinaus eine Herausforderung, um weiterhin über die Alltäglichkeiten im Land zu informieren, zu kritisieren und zu loben. Ganz nach unserem Motto: "Wer die DomRep verstehen will, muss das Magazin dazu lesen!" Verlag und Redaktion wünschen Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Ihre Gerda Papenfuß ![]() TOP 5 HITLISTE DER SANTO DOMINGOER SEHENSWÜRDIGKEITEN
Alcázar de Colón - beliebtestes Museum Santo Domingos
-- Santo Domingo, 22. Dezember 2008 -- Die Stadtchronik von Santo Domingo zählt etwa 300 Sehenswürdigkeiten. Die bei Touristen beliebteste: Das ehemalige Haus von Diego Colón, Sohn des berühmten Seefahrers Christoffer Kolumbus, weltbekannt als "Alcá-zar de Colón". 116.470 ausländische Touristen zog es in die alten Ge-mäuer in der Kolonialzone, zu deren Bau nicht ein einziger Nagel ver-wendet wurde und heute ein Museum für die Wohnkultur des 15. und 16. Jahrhunderts eingerichtet ist. Kaum weniger interessant fanden 114.025 Besucher die ab 1525 errichtete, erste Kirche Amerikas, die "Catedral Primada de América". Gut besucht zeigte sich mit 23.398 Besuchern auch das "Casa de Duarte", das historische Einblicke in das Elternhaus des dominikanischen Staatsvaters Juan Pablo Duarte gewährt, gefolgt vom "Museo Hermanas Mirabal" (15.640 Besucher), das die Geschichte der drei Mirabal-Schwestern erzählt, die 1960 im Auftrag von Ex-Dikator Trujillo ermordert wurden und Inhalt des Romans "Die Zeit der Schmetter-linge" von Julia Alvarez wurden. Platz fünf hält mit 13.778 Besuchern das umstrittende Beton-Monument "Faro a Colón". ein mit weißem Mamor verkleideter Prunkbau zum 500. Jahrestag Santo Domingos. ![]() BILANZ DER BESUCHERZAHLEN - ZWEITE JAHRESHÄLFTE TIEFROT
Tourismus: Besucherzahlen seit fünf Monaten in Folge rückläufig
-- Puerto Plata, 22. Dezember 2008 -- Eigentlich brummt um diese Jahreszeit das Urlaubsgeschäft. Doch dem DomRep-Tourismus brechen bereits im 5. Monat in Folge die Besucher-zahlen weg. Während sich das Tourismusministerium in Santo Domingo die Zahlen mit einem statistischen Durchschnittswert schönrechnet und auf ein Jahreswachstum von (noch) 2,1% kommt, bleibt unverkennbar, dass seit der zweiten Jahreshälfte 2008 die Zahl der ankommenden Gäs-te drastisch sinkt. Die Zahlen im Einzelnen: Juli -2,71%, August -0,71%, September -8,69%, Oktober -9,79%, November -4,83%. Die Unsicherheit ist groß. Dem dominikanischen Fremdenverkehrsamt in Frankfurt wurden jetzt 30% mehr Werbemittel zugebilligt, um insbesondere den um -4,25% rückläufigen deutschen Markt wieder anzukurbeln. Die Aussichten sind allerdings trüb: Nach einer Umfrage des TV-Senders "n-tv" will jeder dritte Deutsche im kommenden Jahr eher Geld beim Urlaub abknapsen. Ob Angebot und Nachfrage zusammenpassen, muss sich zeigen... ![]() VORSICHT VOR DISKUSSIONEN MIT DER POLIZEI
Hartes Durchgreifen der Polizei gegen Falschparker
-- Santo Domingo, 21. Dezember 2008 --
Parksünder müssen in Santo Do-mingo neuerdings mit einem harten Durchgreifen der Stadtverwaltung
rechnen. "Wildgeparkte" Fahrzeuge werden von den Behörden kurzerhand in Begleitung bewaffneter
Einheiten abgeschleppt. In der Einkaufsstraße Avenida Duarte kam es daraufhin zu heftigen
Protesten von Händlern, die sich über das Abschleppen von Kundenfahrzeugen empörten. Diskutieren
scheint jedoch zwecklos. Ein betroffener Falschparker, der sich mit der Polizei verbal anlegte,
wurde aggressiv attackiert und unter Gewalt zurückgedrängt.
![]() EX-US-PRÄSIDENT BILL CLINTON LEGT NAMEN ÜBER SPENDER OFFEN
DomRep: Top-Spender der privaten Clinton-Stiftung
-- Santo Domingo / Washington (USA), 20. Dezember 2008 -- Die regierungsnahe dominikanische AIDS-Hilfsorganisation "Copresida" gehört zu den großzügigsten Top-Spendern der privaten Clinton-Stiftung! Zehn Millionen Dollar sind in den letzten Jahren aus Santo Domingo an die private Wohltätigkeits-Organisation des ehemaligen US-Präsidenten überwiesen worden, die sich vor allem um Aidskranke in Entwicklungs-ländern kümmert. Damit steht die DomRep als Spender gleich hinter US-Multimilliardär Bill Gates (Microsoft). Die Bekanntgabe der Spenderliste hatte der gewählte US-Präsident Barack Obama zur Bedingung gemacht, um zu verhindern, dass die Nominierung von Hillary Clinton zur US-Außenministerin im Interessenkonflikt zwischen der "Bill-Clinton-Founda-tion" ihres Mannes und der US-Außenpolitik steht. Derzeit leben etwa 66.000 Dominikaner mit der Immunschwächekrankheit HIV. Dies ent-spricht einem Bevölkerungsanteil von 1,1%. Unter den den Prostituierten wird von einer AIDS-Rate zwischen 2,4 und 6,5% ausgegangen. ![]() INFRASTRUKTUR-KREDIT DER "CORPORACIÓN ANDINA DE FOMENTO"
75 Millionen Dollar für den Straßenbau
-- Santo Domingo, 20. Dezember 2008 -- 75 Millionen US-Dollar sollen in den kommenden Jahren über einen Aus-landskredit in den Ausbau des dominikanischen Straßennetzes fließen. Darlehensgeber ist die Andenkooperation CAF, die sich zum ersten Mal mit Krediten in der DomRep engagiert. Das dominikanische Tourismus-ministerium will mit den Mitteln u.a. bis Ende 2009 die Schnellstraße "El Coral“ zwischen Punta Cana und La Romana sowie die Autobahn-verbindung zwischen Punta Cana und Samaná bis 2010 fertigstellen. ![]() WEIHNACHTSFEST FÜR KINDER AUS HOCHWASSERGEBIETEN UND HEIMEN
Residenten stiften Christmas-Party für dominikanische Kinder
-- Sosúa, 19. Dezember 2008 --
Weihnachten ist die Zeit des Gebens - dachten sich drei deutsche Residenten, um ärmeren Kindern
ein fröhliches Weihnachtsfest zu stiften. Ute König vom Restaurant Tropicoco, Andrea Gude
von der Firma Tejatec und Ina Hapke von Century 21 Juan Perdomo riefen in Sosúa zu einer großen
Spendenaktion auf, an der sich prompt viele Geschäfte und private Familien beteiligten. "Von
den Erlösen konnten wir Spielzeug, Essen, Trinken sowie ein Programm für 320 Kinder ermöglichen,
die bei den großen Regenfluten fast alles verloren hatten oder aus Kinderheimen kommen", freut
sich Ina Hapke (Foto) gegenüber dem DomRep-Magazin.
![]() EURO VERZEICHNET SEIT ANFANG DEZEMBER 14,2% KURSGEWINN
Euro klettert auf über 50 Peso
-- Puerto Plata, 19. Dezember 2008 -- Der Euro ist heute mit einem Wechselkurs von 50,44 RD$ auf den höchs-ten Stand seit rund vier Monaten geklettert. Während der US-Dollar (ak-tuell bei 35,24 RD$) seit Monatsfang um 0,8% zum Peso nachgab, legte die europäische Währung im gleichen Zeitraum um 14,2 Prozent zu. Für Urlauber aus Europa bedeutet das Quartalshoch des Euro eine "dickere" Urlaubskasse durch mehr Kaufkraft. ![]() UN MALT SCHWARZ - KARIBISCHER RAUM VOR STARKEM ABSCHWUNG
Wachstumsprognose für die Karibik mehr als halbiert
-- Puerto Plata, 19. Dezember 2008 -- Angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise haben die Vereinten Nationen ihre Wachstumsprognose für Lateinamerika und die Karibik mehr als halbiert. "Die Volkswirtschaften im karibischen Raum sind im Jahr 2008 wie ein Segelflieger geglitten, getragen vom Schwung der vorherigen Jahre", heißt es in dem Bericht der UNO-Wirtschaftskommission für die Region (CEPAL). "In der ersten Hälfte des kommenden Jahres dürfte das Wachstum der Region jedoch ins Stottern geraten. Der globale Konjunk-turabschwung werde fallende Exportpreise und -mengen sowie niedrigere Überweisungen (Remesas) und sinkende Investitionen aus dem Ausland nach sich ziehen", warnte die UN-Behörde. ![]() ERDSTÖSSE LÖSTEN PANIK UNTER DER BEVÖLKERUNG AUS
Schweres Erdbeben erschütterte Südküste und Cibaotal
-- San Pedro de Macorís, 18. Dezember 2008 --
Mehrere schwere Erdstöße haben gestern gegen 13.13 Uhr die Hauptstadt Santo Domingo sowie
die Regionen um San Pedro de Macorís, La Vega, Santiago und Bonao erschüttert. Hunderte Men-
schen, die das Beben vor allem in Hochhäusern zu spüren bekamen, flüchteten in Panik ins Freie.
Das seismologische Institut der Freien Universität von Santo Domingo (UASD) lokalisierte das
Epizentrum mit einer Stärke von 5,3 in 104 Kilometer Tiefe an der Südostküste zwischen San
Pedro de Macoris und der Stadt Hato Mayor. Meldungen über Sach- und Personenschäden wurden nicht
bekannt.
![]() AUSGEHNÄCHTE VON WEIHNACHTEN BIS SILVESTER WIEDER "OPEN END"
Lockerung der Sperrstunde über Weihnachten
-- Puerto Plata, 17. Dezember 2008 -- DomRep-Urlauber können sich zwischen Weihnachten und Silvester über eine Aufhebung der nächtlichen Sperrstunde freuen. Vom 22. Dezember bis zum 1. Janur 2009 darf nach einer Verfügung des Innenministeriums in Bars, Pubs, Restaurants, Diskotheken sowie in den Amüsiermeilen wieder zeitlich uneingeschränkt Alkohol ausgeschenkt und damit ohne die sonst greifende Polizeistunde geöffnet werden. Die Regelung gilt auch für den Alkoholverkauf in den Colmados. ![]() "GALA DE NAVIDAD" IM SANTO DOMINGOER NATIONALPALAST
Julio Iglesias gibt
Benefizkonzert-- Santo Domingo, 17. Dezember 2008 -- Der spanische Sänger Julio Iglesias wird am 22. Dezember im National-palast ein Benefizkonzert geben. Das Konzert steht unter dem Motto "Musik trägt Solidarität und Hoffnung" und findet im Rahmen der traditio-nellen Weihnachtsgala der Präsidentenfamilie statt. Die Erlöse gehen an wohltätige Einrichtungen und Krankenhäuser. ![]() MEHR ALS 14.000 MENSCHEN WERDEN JEDEN MONAT ARBEITSLOS
Wirtschaftskrise schlägt auf Arbeitsmarkt durch
-- Santo Domingo, 16. Dezember 2008 --
Die US-amerikanische Konjunktur-flaute schlägt immer härter auf den dominikanischen Arbeitsmarkt
durch. Fast täglich gehen hunderte Jobs verloren, die in irgendeinem Zusam-menhang mit der
Exportwirtschaft stehen. Zurückgezogene Bestellun-gen von Auftraggebern aus den USA belasten vor
allem das verarbeitende Gewerbe in den "Zonas Francas". Mehr als 4.000 Stellenstreichungen
nannte allein der größte Textilprodu-zent des Landes, die "Grupo M" (produziert u.a. für Levis).
In La Romana gingen 600 Arbeitsplätze bei einem Zulieferer der US-Handelsketten "J.C. Penney"
und "Home Depot" verloren. Das Bergbauunternehmen "Falcon-bridge", das bereits im August das
Aus für seine Nickelförderung ange-kündigt hatte, stellte mittlerweile Kündigungen für 900
Mitarbeiter aus. Weitere 1.500 Entlassungen wurden aus dem mit US-Krediten finanzier-ten
touristischen Nobelresort "Cap Cana" gemeldet. Laut Statistik des Arbeitsministeriums in Santo
Domingo zählt man für 2008 bereits mehr als 126.000 Entlassungen...
![]() UMFRAGE ZUM BANKENSTATUS UNTER DER BEVÖLKERUNG
Jeder zweite Dominikaner ohne eigenes Bankkonto
-- Santo Domingo, 13. Dezember 2008 -- Laut einer Umfrage des Instituts "Foro Interamericano de Diálogo" verfügt kaum jeder zweite Dominikaner über ein eigenes Bankkonto. Als Haupt-grund gab die Mehrheit der Befragten unzureichende Geldmittel an, um überhaupt ein Konto eröffnen zu können. Darüber hinaus erachten 9,4% eine Bankverbindung als unnötig, 6,7% geben an, den Banken nicht zu vertrauen, 1,9% sehen die Formalitäten für eine Kontoeröffnung als zu kompliziert an... ![]() NICHTRAUCHERSCHUTZ DURCH RAUCHVERBOT IN DER GASTRONOMIE
Regierung will Rauchverbot durchsetzen
-- Santo Domingo, 12. Dezember 2008 -- Bislang stand das dominikanische Anti-Rauchergesetz eher unbekannt auf dem Papier - jetzt soll es durchgesetzt werden. Die Santo Domingoer Staatsanwaltschaft hat gefordert, dass das bereits am 26. Juli 2000 als "Ley 48-00" unterzeichnete "Rauchverbot als Nichtraucherschutz in der Gastronomie" nunmehr uneingeschränkt umgesetzt wird. Verstöße sollen angezeigt und verfolgt werden. Wirte müssen schon ab der kommenden Woche mit Kontrollen durch die Polizei rechnen. Wer das Rauchverbot missachtet, muss mit einem Bußgeld von bis zu 44.000 RD$ rechnen. ![]() GESUNDHEITSGEFAHREN DURCH MARODES TRINKWASSER-SYSTEM
Bonao: Hepatitis-A-Infektionen durch verseuchtes Trinkwasser
-- Jima, 11. Dezember 2008 --
Mehr als 40 Personen haben sich in der Gemeinde Jima bei Bonao durch mit Fäkalien belastetes
Trinkwasser eine Hepatitis-A-Infektion zugezogen. Die Gesundheitsbehörde "Salud Púb-lica"
forderte den Wasserversorger INAPA auf, umgehend für Abhilfe zu sorgen, um weitere
Viruserkrankungen durch das mit Exkrementen versetzte Trinkwasser zu verhindern.
![]() MIGRACIÓN NIMMT SUCHE NACH FLÜCHTIGEN DEUTSCHEN AUF
Botschaft erbittet Amtshilfe zur Ergreifung gesuchter Deutscher
-- Puerto Plata, 10. Dezember 2008 -- Deutschland hat die Einwanderungsbehörde in Santo Domingo offziell um Unterstützung bei der Suche und Verhaftung zahlreicher flüchtiger deut-scher Straftäter gebeten. Der "Migración" wurde zur Amtshilfe eine Liste der von Deutschland gesuchten Personen mit vermutlichem Aufenthalt in der Dominikanischen Republik übergeben. Namen wurden nicht bekannt, um die Ermittlungen nicht zu beeinträchtigen. Die dominikanischen Be-hörden haben umfangreiche Unterstützung zugesagt... ![]() AUSLÄNDERN MIT JOB OHNE RESIDENCIA DROHT NACHSPIEL
Punta Cana will gegen illegale Arbeitnehmer vorgehen
-- Bávaro, 8. Dezember 2008 -- Die Touristenregion um Punta Cana will verstärkt gegen illegal arbeitende Ausländer vorgehen. Nach Einschätzung der "Asociación de Hoteles de la Región Este" gebe es eine hohe Anzahl an Ausländern, darunter auch unzählige Deutsche und Schweizer, welche im Umfeld der Urlaubs-Hotel- lerie einer Tätigkeit nachgingen, ohne im Besitz einer Aufenthaltsgeneh-migung (Residencia) zu sein. ![]() ZENTRALAMERIKA WILL FINANZKRISE MIT EINHEITSWÄHRUNG BEGEGNEN
Abschied vom Peso beschlossen
-- Santo Domingo, 7. Dezember 2008 --
Die Dominikanische Republik, Panama, El Salvador, Belize, Guatemala, Honduras, Nicaragua und
Costa Rica haben sich ange-sichts der weltweiten Finanzkrise in einem Akt des Zusammen-rückens
auf die Einführung einer Einheitswährung nach Vorbild des Euros sowie einen gemeinsamen
Finanzfonds verständigt. Der Name der neuen Währung
(möglicherweise "Latino") sowie ein Zeitrahmen für dessen monetäre Ausgabe wurde jedoch noch
offen gelassen...
![]() UMWELTPROZESS: GELDBUßE ÜBER 10.000 MINDESTGEHÄLTER VERHÄNGT
Gericht verurteilt Staatssekretär im "Rock-Ash"-Giftmüllskandal
-- Santo Domingo / Samaná, 6. Dezember 2008 -- Mehr als viereinhalb Jahre nach Bekanntwerden des "Rock-Ash"-Giftmüll-skandals auf der Halbinsel Samaná wurde jetzt in Santo Domingo ein Urteil gegen die Verantwortlichen gesprochen. Der Strafgerichtshof in Santo Domingo befand den ehemaligen Staatssekretär für Umwelt, René Ledesma, für schuldig, die damalige Abschüttung von 50.000 Tonnen an toxigenem Klärschlamm aus Puerto Rico (wir berichteten) genehmigt zu haben. Dutzende Kinder waren daraufhin in der näheren Umgebung der Giftmülldeponie durch Austritte von Kieselsäure, Oxiden von Aluminium und radioaktiven Schwermetallen an Lungen- und Hautreizungen erkrankt. Das Gericht verhängte eine Haftstrafe von 6 Monaten, die gegen Auflagen (Auslandsreiseverbot, gemeinnützige Arbeit) zur Bewährung ausgesetzt wurde sowie eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Mindestlöhnen. ![]() REPORTERIN ZU GELDABHEBUNGEN MIT KREDITKARTEN GEZWUNGEN
Taxi-Kidnapping: Nachrichten-Reporterin entführt und beraubt
-- Santo Domingo, 5. Dezember 2008 -- Taxi-Kidnapping in Santo Domingo: Drei Unbekannte haben in der Santo Domingoer Innenstadt eine Nachrichten-Reporterin des TV-Senders "Tele-micro" auf offener Straße entführt und über mehrere Stunden zu Geldab-hebungen mit ihren Kreditkarten gezwungen. Die Journalistin hatte nach eigenen Angaben an der Avenida Winston Churchill ein "Taxi público" bestiegen, als ihr von einem der Männer sofort eine Pistole an den Kopf gehalten wurde. Die Entführer fuhren daraufhin mit der Frau von einem Geldautomaten zum nächsten und zwangen sie, mit ihren Kreditkarten Bargeld abzuheben. Nach der "Shoppingtour" ließen die drei Täter die Reporterin am Kaufhaus "Carrefour" wieder frei, nahmen ihr zuvor aber noch ihre Digitalkamera sowie ein Diktiergerät ab. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter nicht gezielt auf die Journalisten warteten, jedoch beim Einsteigen der Frau vermuteten, dass bei ihr "einiges zu holen sei". ![]() STROMSCHULDEN - TELEFON GEKAPPT - FUNKTIONÄRE OHNE GEHALT
PRSC-Partei offenbar pleite
-- Santo Domingo, 3. Dezember 2008 --
Trotz eines 400-Millionen-Zuschusses des Staates während der vergange-nen drei Jahre scheint
die einst unter Balaguer über Jahrzehnte in der Re-gierung stehende Partido Reformista Social
Cristiano (PRSC) vor ihrem finanziellen Aus zu stehen. Strom-schulden an die "Edesur" von mehr
als 300.000 Pesos sowie unbezahlte Telefonrechungen bei der Codetel haben offenbar dazu geführt,
dass die Parteizentrale seit weit mehr als einem Monat ohne Strom und Telefon auskommen muss.
Den 64 fest-angestellen Funktionären, die bereits seit 45 Tagen auf einen Gehalt-scheck warten,
wurde indes mitgeteilt, dass die Partei kein Geld mehr habe, um Zahlungen vorzunehmen. Schuld
an dem finanziellen Desaster, so die PRSC, sei das im Jahr 2005 geänderte Wahlgesetz, das
die Ausschüttung von staatlicher Wahlkampfkostenerstattungen durch die Wahlbehörde "Junta Central
Electoral" an die Parteien an der Höhe der Wählerstimmen festmache. Bei der Wahl im Mai hatte
die PRSC nicht einmal 5 Prozent geholt und ging damit finanziell entsprechend leer aus...![]() KAKAO-PLANTAGE GEWÄHRT TOURISTEN EINBLICKE IN BIOANBAU
Kakaoplantage als Ausflugsidee
-- San Francisco de Macorís, 2. Dezember 2008 -- Die Kakaoplantage „Rancho Esmeralda“ gilt als weltweit bester Hersteller von Bio-Kakao. Jetzt steht die Farm auch Gruppen für einen Besuch mit Führung offen. Besuchern wird alles über die Produktion und Verarbeitung von Kakao erklärt. Informationen zu den Führungen erhalten Interessierte unter der Telefonnummer 809-547-2166 oder auf der Internetseite der Plantage unter www.elsenderodelcacaord.com ![]() ZOLL ERHÖHT BIS ANFANG 2009 FREIGRENZE FÜR WAREN
Flughafen-Zoll: Weihnachts-geschenke bis 2.500 US$ zollfrei
-- Santo Domingo, 1. Dezember 2008 -- Von heute an können Dominikaner, die im Ausland leben und in der Weihnachtszeit ihre Familien besuchen, wieder Geschenke bis zu einem Warenwert von 2.500 US$ zollfrei einführen. Einschränkungen bestehen lediglich bei Elektrogeräten, von denen jedes Modell jeweils nur einmal abgabefrei bleibt. Der "Weihnachtsbonus" gilt bis zum 7.1.2009. Auch deutsche Urlauber dürfen sich freuen: Urlaubsmitbringsel bleiben - mit Ausnahme von Tabakwaren und Alkohol - bei der Rückreise bis zu 430 Euro (bisher 175 Euro) durch den deutschen Zoll unangetastet. ![]() BANCO CENTRAL: PESO BLEIBT GEGENÜBER DEM DOLLAR KURSSTABIL
Zentralbank warnt vor Dollarspekulationen
-- Santo Domingo, 29. November 2008 --
Angesichts der weltweiten Finanzkrise hat die Zentralbank in Santo Domingo vor Spekulationen
auf steigende Dollarkurse gewarnt. "Der domini-kanische Peso bleibe kursstabil", so die
Banco Central und mahnte insbesondere die nationalen Handelsbanken an, von größeren spekulativen
Deviseneindeckungen in US-Währung abzusehen. "Vor dem Hintergrund der alarmierenden Ver-
schlechterung des internationalen Finanzumfelds habe die Zentralbank proaktiv gehandelt
und vor-beugende Maßnahmen zur Erhaltung der makro-ökonomischen Stabilität sowie der Kontrolle
der Inflation ergriffen", so Zentralbankchef Héctor Valdez Albizu. Um den seit Oktober hastig
über die 35-Peso-Marke gekletterten Wechselkurs des Dollars abzubremsen, werde die Zentralbank
in den kommenden Tagen gezielte "Dollar-Injektio-nen" zwischen 50 und 100 Millionen US$ in den
Geldmarkt spritzen. "Diejenigen, die höhere Dollarbeträge bei den Banken angehäuft hätten,
werden vermutlich auf Ihren Spekulationen sitzenbleiben", so die Bank.
![]() INNENMINISTERIUM NOVELLIERT DAS WAFFENGESETZ
Waffentragverbot im Dezember
-- Santo Domingo, 28. November 2008 -- Das dominikanische Innenministerium hat für die Weihnachtszeit ein striktes Waffentragverbot gegenüber der Zivilbevölkerung ausgegeben. Die Novellierung, die ebenfalls für Besitzer eines Waffenscheins gilt, tritt zum 1. Dezember in Kraft. Zudem dürfen Pistolen und Gewehre ab kommen-dem Monat nur noch ungeladen in Fahrzeugen transportiert werden. Das Ministerium begründete die Resolution mit der hohen Anzahl an Schuss-waffenopfern, welche die vergangenen Weihnachtsfeste gefordert hatten. Allein von 2004 bis 2007 wurden jedes Jahr über Weihnachten im Schnitt mehr als 125 Menschen Opfer eines Mordes durch Schusswaffen... ![]() HILFSGÜTER LANDEN ALS SCHMUGGELGUT IM DOMINIKANISCHEN HANDEL
Gespendet für Haiti - verkauft in der DomRep -- Montecristi, 27. November 2008 -- Es ist eine moralische Dreistigkeit - für Haiti infolge der verheerenden Hurrikanschäden international gespendete Hilfsgüter sind als Schmuggel-ware im dominikanischen Handel aufgetaucht. Nach Informationen der Zeitung "El Dia" wurden in den zurückliegenden Wochen tausende 100-Pfund-Säcke an Agrardünger in Montecristi, San Juan de la Maguana, Tireo, Jarabacoa, Moca und Valverde mit satten Gewinnen weiterverkauft. "Die Herkunft der Düngemittel ist eindeutig illegal und stellt nicht nur einen Diebstahl aus Haiti, sondern ein hohes Maß an Respektlosigkeit sowie eine Verhöhnung der Geberländer dar", titelte das Blatt. ![]() HUNDERTE FLIEHEN VOR ÜBERSCHWEMMUNGEN UND ERDRUTSCHEN
Hochwasser in Montellano
-- Montellano, 26. November 2008 --
In Montellano (Nordküste) sind nach schweren Überschwemmungen mindestens 57 Familien obdachlos
geworden. Heftige Dauerregen haben den Fluss "Rio Camú" weit über seine Ufer treten lassen,
was zahlreiche Erdrutsche auslöste, denen vor allem einfachere Holzhäuser nicht stand-hielten.
Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchen indes, den Anwohnern so gut wie möglich zu helfen. Viele
Betroffene sind sauer auf die Politik, die das Desaster hätte vermeiden können. Eine von dem
Ex-Gouverneur der Region bereits zugesagte Kanalisierung des Flusses wurde nach dem Amtsantritt
von Leonel bautechnisch nie mehr umgesetzt...
![]() KREUZFAHRT-TOURISTIN ZUSAMMENGESCHLAGEN UND BERAUBT
Fotoausflug endet für Touristin im Krankenhaus
-- Santo Domingo, 25. November 2008 -- Eine japanische Kreuzfahrttouristin wurde gestern in Santo Domingo Opfer eines brutalen Blitz-Raubüberfalls. Die 26-jährige, die mit einer Gruppe von 500 Japanern auf einem Landgang durch Santo Domingo unterwegs war, wollte unweit der berühmten Sehenswürdigkeit "Faro a Colón" noch ein paar Erinnerungsfotos aufnehmen, als sie von einem dreisten Räuber attackiert wurde. Der Täter hatte es auf ihre Kamera abgesehen. Als sie diese nicht losließ, schlug der Räuber auf die Frau ein, warf sie zu Boden und entriss ihr die Kamera gewaltsam. Unter den Touristen brach Panik aus. Die Japanerin erlitt bei dem Sturz eine schwere Kopfverletzung, die in der Unfallklinik "Darío Contreras" genäht werden musste. Die japanische Reisegruppe kehrte auf kürzestem Weg zu ihrem Kreuzfahrtschiff "Mona Lisa" zurück und verließ das Land... ![]() HELL UND DUNKEL UND GEMIXT - LIEBE UND GLÜCK IN DER DOMREP
TV-Reportage: "Happy End unter karibischer Sonne"
-- Puerto Plata, 24. November 2008 -- Sie haben Ihre "große Liebe" in der Dominikanischen Republik gefunden? Eine senderunabhängige Fernsehproduktion in Köln sucht derzeit wieder Protagonisten, für eine TV-Reportage zum Thema "Hell und dunkel und gemixt". Angesprochen sind alle Deutschen, die in der DomRep ihr "Happy End" gefunden haben, es noch suchen und über ihre Erlebnisse plaudern möchten. Von der Urlaubsbekanntschaft bis zur "ewigen Liebe" - alle Facetten sind gefragt. Wenn Sie sich angesprochen fühlen oder jemanden kennen, auf den das zutrifft dann schreiben Sie uns bitte. ![]() START DER DOMREP-AIRLINE "AIR DOMINICANA" BISLANG GLÜCKLOS
Fehlende Lizenzen lassen „Air Dominicana“ am Boden stehen
-- Santo Domingo, 23. November 2008 --
Knapp ein halbes Jahr nach dem Startschuss für die neue dominika-nische Fluggesellschaft
"Air Domini-cana" ist es den Betreibern bislang nicht gelungen, auch nur eine inter-nationale
Start- oder Landelizenz zu erhalten. Selbst das der DomRep wirtschaftlich sonst nahestehende
Venezuela winkte ab. Der einzige Jet der Airline, eine zum Preis von 60 Millionen
US$ erworbene Boeing 737-800, steht damit entgegen dem großzügig angekündigten Streckennetz
faktisch bewegungslos auf dem Flughafengelände von Santo Domingo. Informationen von
Insidern zufolge, soll zudem ein Streit über die Gewinnaufteilung zwischen den Partnern der
Fluggesellschaft, darunter auch Ex-Tourismusminister Felix Jiménez, verhindert haben, dass die
Fluglinie ihren Betrieb aufnehmen konnte.
![]() WILL EUROPA DEM GELD VERPRASSEN EINEN RIEGEL VORSCHIEBEN?
EU knüpft DomRep-Entwick-lungshilfe an Bedingungen
-- Santo Domingo, 21. November 2008 -- Die Europäische Union will ihr Fördermittelprogramm für die Dominikani-sche Republik an weitreichende soziale und wirtschaftliche Bedingungen knüpfen. Insgesamt ist für den Zeitraum von 2009 bis 2013 ein Gesamt-volumen von 179 Millionen Euro vorgesehen. Gefördert werden sollen u.a. Programme zur Verminderung der Armut, der Erhöhung des Bildungs- und Gesundheitsniveaus, institutionelle Demokratie-Reformen sowie Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Auszahlung der Mittel, so die EU, hänge vor allem von der Pflichterfüllung der Regierung in den Bereichen Wirtschafts- und Sozialstabilität ab. ![]() VIELVERSPRECHENDES GOLDVORKOMMEN AN DER NORDKÜSTE VERMUTET
„GlobeStar Mining“ schürft in Maimón nach Gold und Silber
-- Maimón, 21. November 2008 -- Gesteinsproben der kanadischen "GlobeStar Mining Corporation" zufolge, schlummern im Erdreich "Cerro de Maimón" riesige Gold-, Silber- und Kupfervorkommen. Erste Probebohrungen bei "Loma Lambedera" und "Las Tres Bocas" auf 11 bis 140 Meter Tiefe ergaben ein Gesteins-/Roh- stoffverhältnis von 2,96 g/t Gold, 10,34 g/t Silber und 2,04 % an Kupfer. Insgesamt, so die geologische Einschätzung von "GlobeStar" berge der von der dominikanischen Regierung erworbene, 6 Millionen Tonnen Ge-stein umfassende Claim, ein jährliches Fördervolumen von 18.000 Unzen Gold, 500.000 Unzen an Silber sowie 33,5 Millionen Pfund an Kupfer. ![]() RESTRIKTIONEN: TOURISTIKER SPERRER DOMINIKANERN AUS
Dominikaner an den Stränden Samanás nicht willkommen
-- Samaná, 20. November 2008 --
Dominikaner, die die Strände von Samaná während eines Ausfluges besuchen wollen, werden
offenbar immer öfter der Willkür touristischer Unternehmen ausgesetzt. "Propie-dad privada! -
No es permitido la entrada a la Playa!" Auf Deutsch: "Privatgrundstück - Zugang zum Strand
untersagt!" Angeblich um die Sicherheit in ihren Einrichtungen zu garantieren. "Diese Maßnahmen
widersprechen ganz klar der dominika-nischen Rechtssprechung", so PRD-Vizechef Milton Ray
Guevara, dem dieser Tage von Sicherheitskräften ein Ausflug zur "Bacardi-Insel" Cayo Levantado
verwehrt wurde. Begründung: "Man wolle nicht die Ankunft von Kreuzfahrttouristen stören." Die
unerlaubten Restriktionen landen jetzt vor dem Kadi: "Nichts und niemand könne den
dominikanischen Bürgern das Recht nehmen, öffentliche touristische Attraktionen zu besuchen",
so der PRD-Politiker zornig...
![]() 5-GALLONEN-WASSERKANISTER BIS ZU 15 PESOS BILLIGER
Trinkwasser wird günstiger
-- Santo Domingo, 19. November 2008 -- In Gallonen abgefülltes Trinkwasser wird für die dominikanischen Haus-halte billiger. Die Abfüllervereinigung "Asociación Dominicana de Embo-telladores de Aguas Purificadas" hat mit mehreren Einzelhandelsver-bänden eine Vereinbarung getroffen, nachder die 5-Gallonen-Flasche im Handel zum Preis von rund 40 Pesos, etwa 10 bis 15 Pesos preiswerter als bisher, angeboten werden soll. ![]() ÖL: SANTO DOMINGO SUCHT ZAHLUNGSMÖGLICHKEIT IN REALGÜTERN
Regierung plant Tauschhandel für Erdöl
-- Santo Domingo / Caracas, 18. November 2008 -- Venezuela, einer der größten Erdöllieferanten der Dominikanischen Repu-blik, will der Regierung in Santo Domingo künftig Erdöl gegen Lebensmit-tellieferungen bereitstellen. Die Rahmenbedingungen für die Vereinbarung sollen bereits kommende Woche zwischen der venezuelanischen "Petro-leos de Venezuela S.A." und DomRep-Finanzminister Vicente Bengoa ausgehandelt werden. Venezuelas Präsident Hugo Chávez habe sich dafür ausgesprochen, Teile von Öllieferungen im Rahmen des bestehen-den PetroCaribe-Abkommens gegen Realgüter zu akzeptieren. In seinem Land bestehe ein großer Bedarf an Hähnchenfleisch, die Dominikanische Republik habe die Kapazität 20 Millionen Hühner zu produzieren... ![]() EXTRA-STREIFENGÄNGE WÄHREND DER ADVENTS- UND WEIHNACHTSZEIT
Polizei auf Weihnachtsstreife
-- Santo Domingo, 17. November 2008 --
Bis zu 10.000 zusätzliche Polizisten nehmen ab heute landesweit Streifen-gänge auf, um die
Bevölkerung im Rahmen des Präventionsprogramms "Navidad Segura" (sichere Weihnach-ten) vor
Überfällen und Diebstählen zu schützen. Vor allem in der Hektik der Großstädte sollen
ausgeweitete Patrouillen eine ruhige Advents- und Weihnachtszeit garantieren und Ob-hut auf den
Straßen vermitteln. "Wir garantieren allen Bürgern Sicherheit. Polizei, AMET und Politur werden
bis über die Weihnachtsfeiertage ver-stärkt auf den Straßen sowie in Einkaufszentren präsent
sein, um das Leben und Eigentum der Bevölkerung zu schützen", heißt es aus dem Santo Domingoer
Polizeipalast.
![]() GEOLOGEN MESSEN ERHÖHTE TEKTONISCHE AKTIVITÄT
Beben im Puerto-Rico-Graben erschüttet Ostregion
-- Cabo Engaño / Bávaro, 16. November 2008 -- Ein Beben der Stärke 4,2 hat am heutigen Morgen weite Teile der Region Cabo Engaño / Bávaro erschüttert. Wissenschaftler des Geologischen Dienstes der Vereinigten Staaten "USGS" registrieren bereits seit Wochen erhöhte seismische Aktivitäten in der nahe der DomRep verlauf-enden Tiefseerinne, die mit 9.219 Metern die größte Tiefe im Atlantischen Ozeans darstellt. Ausläufer des Bebens waren bis zur Isla Saona, in Miches und Sabana de la Mar an der Báhia de Samaná spürbar. ![]() "DIABEFERIA" - KOSTENLOSE ZUCKERTEST FÜR JEDERMANN
Diabetes-Messe in Santo Domingo
-- Santo Domingo, 15. November 2008 -- Schätzungsweise 700.000 Diabetiker leben in der Dominikanischen Re-publik. Um die Erkrankung rechtzeitig diagnostizieren zu können, veran-staltet die "Clinica de Diabetes" im "Plaza de la Salud" von Santo Domin-go am kommenden Montag und Dienstag eine präventive Diabetis-Messe, an der sich jedermann einem kostenlosen Zuckertest unterziehen kann. Die medizinische Bewertung bezieht Messungen des Gehalts an Gluko-se, Fett, HB AI C sowie einen Body-Mass-Index ein. Die "Diabeferia" ist an beiden Tagen zwischen 8.00 und 14.00 Uhr geöffnet. ![]() AUSFLÜGE MIT EINEM MIETAUTO BERGEN OFT UNGEAHNTE GEFAHREN
Autoverleiher raten bei Fahrten ins Hinterland zur Vorsicht
-- Miches, 14. November 2008 --
Unbedachte Ausflugsfahrten mit einem Mietfahrzeug durch das dominikanische Hinterland bergen
nicht selten unerwartete Gefahren in sich. Erst kürzlich überschlug sich ein Touristenpaar
nahe der Playa "El Cedro Limon" (bei Miches) mit einem Leihwagen bei dem Versuch, einer
plötzlich auf der Straße stehenden Tierherde auszuweichen. Viele Autoverleiher sind besorgt
über den Leichtsinn, den Touristen mit dem Befahren abschüssiger Straßen durch Ortsunkenntnis
eingehen. "Die Augen des Fahrers sind eher in der Landschaft, als auf der Straße", mit
streunenden Wiedetiere wie Kühen, aber auch mit Pferden, Esel und Schweinen müsse gerade im
Inland stets gerechnet werden. Kommt es zu einem Unfall, ist nicht nur die Rechnung für den
Kfz-Schaden, sondern zumeist auch noch der Verlust des Tieres an den Halter auszugleichen...![]() ELEKTRIZITÄTSKRISE VERURSACHT IMMER MEHR KONFLIKTE
Polizist bei Protesten gegen Stromkrise erschossen
-- Navarete, 13. November 2008 -- Bei Protesten gegen die anhaltend mangelhafte Stromversorgung ist in Navarete (180 Kilometer nördlich von Santo Domingo) ein Polizist bei einer Patrouille erschossen worden. Hunderte von Menschen waren aus Ärger gegen inzwischen bis zu 18 Stunden andauernde Stromausfälle auf die Straße gegangen und lieferten sich heftige Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften. Dabei kam es zu Schusswechseln mit der Polizei. Fünf Demonstranten wurden festgenommen. ![]() REISEBRANCHE ZWISCHEN HOFFEN UND BANGEN
Globale Krise trifft DomRep-Tourismus
-- Puerto Plata, 12. November 2008 -- Die internationale Finanzkrise hat die Reisebranche erreicht. Erste An-zeichen für eine massive Abschwächung des Tourismusaufkommens in der Dominikanischen Republik kommen aus der Hotellerie, die im Sep-tember 2008 mit 8,7 Prozent weniger Urlauber gegenüber dem Vorjahr auskommen musste. Rückläufig, so die Branche, sei insbesondere der US-amerikanische und kanadische Markt, aber auch die Deutschen, Schweizer und Österreicher zeigten ein eingeschränktes Buchungs-verhalten. Statistisch waren 9,14% weniger Betten belegt als noch vor einem Jahr. Wachsende Unsicherheit zieht durch Branche. Der Touris-mus hofft jetzt auf billigere Flüge durch den derzeit günstigen Ölpreis... ![]() BILDUNGSMINISTERIUM WILL 63% MEHR MITTEL FÜR DIE SCHULEN
49 Milliarden Pesos für die Bildung gefordert
-- Santo Domingo, 11. November 2008 --
Melanio Paredes, der seit 16. August amtierende Bildungsminister, hat für das dominikanische
Bildungswesen im kommenden Jahr einen Etat von 49 Milliarden Pesos gefordert, 19 Milliarden
mehr, als dem Schulwesen bislang aus dem Regierungshaushalt zur Verfügung stehen. "Die
Erhöhung sei notwendig, um die gesteckten Bildungsziele zu erreichen sowie die Kosten für
ein qualitativ hochwertiges Schulfrühstück an den staatlichen Schulen abdecken zu können",
heißt es aus dem Ministerium.
![]() ERSTES HOCHAUFLÖSENDES HDTV-PROGRAMM IN DER DOMREP
Telecable sendet künftig HDTV
-- Santo Domingo, 11. November 2008 -- Kabel-TV-Anbieter "Telecable" will erstmals ein 24-stündiges Fernsehpro-gramm in hochauflösender Full-HD Technik ausstrahlen. Neben dem Channel "HD Movie City" soll künftig auch der Nachrichtensender CNN als "High Qualitity Fernsehen" in das zur Tricom gehörende Kabelnetz eingespeist werden. Für bestehende "Telecable"-Abonnenten sind die HDTV-Kanäle zunächst bis März 2009 frei empfangbar. ![]() ERPRESSUNGEN GEGEN SEXTOURISTEN - RAZZIEN IM ROTLICHMILIEU
Mehr als hundert Prostituierte wegen Erpressung verhaftet
-- Cabarete, 10. November 2008 -- Mehr als hundert haitianische und dominikanische Prostituierte wurden in Cabarete durch die Touristenpolizei Politur in Gewahrsam genommen. Den Frauen wird vorgeworfen, mehrfach Touristen nach sexuellen Amüse-ments, etwa mit falschen Altersangaben, erpresst zu haben. Die Razzien sollen laut Politur in den Rotlichtvierteln entlang der gesamten Nordküste fortgeführt werden, um weitere Erpressungszüge auf dem Straßenstrich gegen Touristen zu vermeiden. ![]() TUNNELSCHLIESSUNG WÄHREND DER NACHTSTUNDEN
Tunnel der Av. 27 de Febrero wird zeitweise gesperrt
-- Santo Domingo, 9. November 2008 --
Der durch hohe Sicherheitsmängel in die Schlagzeilen geratene Straßen-tunnel der Avenida 27
de Febrero (wir berichteten) wird ab kommenden Montag in den Nachtstunden ge-sperrt, um
neue Abgas-Entlüftungs-systeme zu installieren. Die voraus-sichtlich einen Monat anhaltenden
Wartungsarbeiten erfordern laut Bauministerium eine Totalsperrung in beide Fahrtrichtungen,
die von montags bis donnerstags zwischen 23 Uhr abends und 5 Uhr morgens vorgesehen ist.
![]() MEHRZAHL ALLER AUSLÄNDER HAT KEINE AUFENTHALTSGENEHMIGUNG
JCE beklagt hohe Anzahl von Ausländern ohne Residencia
-- Santo Domingo, 8. November 2008 -- Die Verwaltungskammer der Junta Central Electoral in Santo Domingo hat die hohe Anzahl von ansässigen Ausländern ohne Aufenthaltserlaub-nis beklagt. Viele Residenten würden den Prozess zum Erhalt einer Residencia entweder nicht beenden oder erst gar nicht in Angriff nehmen, so die JCE und rief die Botschaften wie Konsulate auf, ihre Staatsbürger auf die Notwendigkeit dieses Dokuments hinzuweisen. Die aktuelle biometrische Erfassung von Personendaten sei auch im Interesse der Auslandsvertretungen, so viele Daten wie möglich über ihre im Land wohnenden Staatsangehörigen zu bekommen. ![]() BOMBENALARM ALS "SCHERZ" MIT FREMDEN HANDY
Flughafen-Bombendroher gefasst
-- Santo Domingo, 7. November 2008 -- Nur wenige Tage nach dem anonymen Bombenhinweis gegen den Santo Domingoer Flughafen "Las Américas" konnte der Anrufer, ein 47-jähriger Dominikaner, durch die Rückverfolgung der Rufnummer gefasst werden. Eigenen Aussagen des Verhafteten zufolge wollte sich dieser "nur einen Spaß mit einem fremden Handy machen..." ![]() HÄNGEBRÜCKE ÜBER DEN RIO OZAMA: MORSCH, MARODE, MANGELHAFT
Juan-Bosch-Brücke - Albtraum für Fußgänger
-- Santo Domingo, 7. November 2008 --
Die erst vor wenigen Jahren fertig-gestellte Hängebrücke, die den Rio Ozama zwischen Santo
Domingo Ost und der City überbrückt, hat sich für viele Fußgänger zum täglichen Alb-traum
entwickelt. Meterlang fehlende Geländerstücke sowie riesige klaffen-de Betonlücken machen den
Fuß-weg über die Autobrücke, die 2001 unter Präsident Hipólito Mejia zum Preis von 618 Millionen
RD$ erbaut wurde, inzwischen lebensgefährlich.
![]() KARIBISCH-SÜDAMERIKANISCHE JAZZKLÄNGE ÜBER 3 TAGE
Jazzfestival in Santiago und Cabarete
-- Santiago / Cabarete, 6. November 2008 -- Ein echtes Highlight für Fans rhytmischer Klänge steht ab heute bis zum 9. November 2008 an. Beim alljährlich in Santiago und Cabarete stattfin-denden Jazz-Festival gibt es Musik auf höchstem Niveau, beginnend mit dem Auftritt des Urgesteins Paquito D’Rivera im "Gran Teatro del Cibao" von Santiago als echtes Highlight. Die folgenden drei Festival-Tage finden am Strand von Cabarete statt, mit Auftritten der Combo Amber Jazz Group, TBA, Sandy Gabriel, dem Puerto Plata Jazz Ensemble und dem Fidel Morales Trio. Der Eintritt ist kostenfrei. ![]() GENERATION DOOF? - 8% DER SCHULABGÄNGER OHNE BASISWISSEN
16.600 Schüler ohne Abschluss
-- Santo Domingo, 5. November 2008 -- Die Zahl junger Menschen ohne Schulabschluss ist in der Dominikani-schen Republik zum Ende des Abschlussjahres 2008 um weitere 16.652 Schulabgänger gestiegen. Nach Angaben des "Departamento de Pruebas Nacionales" erreichten mehr als 8% der diesjährigen Schulabgänger von insgesamt 205.173 Schülern nicht die erforderliche Mindestpunktzahl im schulischen Grundwissen. Viele der Sitzengebliebenen wollen ihr Schul-ABC jetzt noch einmal im "zweiten Anlauf" vertiefen... ![]() FLUGHAFEN "AILA" MEHR ALS FÜNF STUNDEN GESCHLOSSEN
Bombenalarm am Airport Santo Domingo
-- Airport Las Américas, 4. November 2008 --
Der internationale Flughafen "Las Américas" von Santo Domingo musste am gestrigen Nachmittag
wegen einer Bombendrohung für mehrere Stunden seinen gesamten Flugverkehr einstellen.
Militärischen Sicherheitskräften zufolge ging der Hinweis durch einen anonymen Mo-bilfunkanruf
ein. Antiterroreinheiten des "Cuerpo Especializado de Segu-ridad Aeroportuaria" CESA
durchsuchten daraufhin mit Sprengstoffspür-hunden mehr als fünf Stunden lang ergebnislos alle
am Boden befindli-chen Jets, hunderte von Gepäckstücken sowie weite Teile des Flughafen-
gebäudes.Während der angespannten Sicherheitslage kam es zu erheb-lichen Verspätungen im
Luftverkehr.
![]() DOMREP DROHT TEUERSTE BAURUINE ALLER ZEITEN
Cap Cana - neue touristische Luxuswelt vor ihrem Aus
-- Cap Cana, 31. Oktober 2008 -- Die US-Finanzkrise hat offenbar das größte touristische Prestigeobjekt der Dominikanischen Republik, "Cap Cana" (südlich von Punta Cana gelegen), in den finanziellen Bankrott getrieben. Nach offiziell noch unbestätigten Informationen fehlen dem 120 Quadratkilometer großen touristischen Nobelprojekt infolge des Konkurses der US-Investmentbank "Lehman Brothers" Refinanzierungen über geschätzte 150 Millionen US-Dollar. Auch die Schweizer UBS habe ein zugesagtes Darlehensangebot zurückgezogen. "Cap Cana sei damit faktisch bankrott", heißt es. Selbst kleinste Zahlungsverpflichtungen des Resorts würden inzwischen nicht mehr bedient. "Die Fertigstellung der Anlage ruhe solange, bis eine neue Einnahmequelle gefunden wird, so Projektsprecher Ellis Perez. Die hoch Kredit engagierte dominikanische “Banco de Reservas” rechnet bereits mit Kreditausfällen von bis zu 5 Milliarden Pesos. Sollte das Projekt "Cap Cana" sterben, droht der DomRep die teuerste Bauruine aller Zeiten... ![]() TOURISTENZAHL KLETTERT AUF 2,7 MILLIONEN BADEURLAUBER
Mehr Urlauber aus den USA, der Schweiz und Russland
-- Santo Domingo, 30. Oktober 2008 -- Die ersten neun Monate brachten der Dominikanischen Republik mehr als 2,7 Millionen ausländische Besucher. Ein Plus von 3,63% gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2007. Vor allem Urlauber aus Russland (+72,9%), der Schweiz (+11,2%), Kanada (+11,2%) und den USA (+2,1%) zog es in diesem Jahr vermehrt an die dominikanischen Strände. Drastische Einbrüche verzeichnete dagegen erneut der deutsche Markt. Nur noch 154.578 Deutsche flogen dieses Jahr in die DomRep - ein Minus von 3,6%. Noch rückläufiger zeigte sich indes der österreichische Urlaubsmarkt, der mit 19,08% um fast ein Fünftel zum Vorjahr stagnierte. ![]() UNGLAUBLICHE LICHT-SICHTUNG AM GESTRIGEN ABENDHIMMEL
Leser sichtet Ufo über Santiago
-- Santiago, 28. Oktober 2008 --
DomRep-Magazin Leser Michael Weber traute seinen Augen nicht: "Eine riesige, hell leuchtende
Licht-quelle in der Form eines vierblättrigen Kleeblattes stand gestern mehrere Minuten über
dem Abendhimmel von Santiago. "Zuerst hielt ich es für ein Flugzeug, doch das Objekt bewegte
sich nicht, drehte erst Minuten später langsam nach Westen ab! Durch den bewölkten Himmel waren
sonst keinerlei Sterne oder der Mond sichtbar, so dass es sich auf jeden Fall um etwas Anormales
handeln musste", so Weber, der das Objekt mit einer 300mm-Zoom-Kamera mehrfach foto-grafierte.
Nach eigenen Angaben bestanden Teile des Objekts aus einer grauen, wellblechartigen Oberfläche,
in der Mitte ein kleiner roter Kreis.
![]() DOMINIKANER WÜRDEN SICH MIT WAHLSIEG OBAMAS WOHLER FÜHLEN
Dominikanische Politik und Wirtschaft setzt auf Obama
-- Santo Domingo, 28. Oktober 2008 -- "Es gehe darum, eine Beziehung zu den lateinamerikanischen Ländern aufzubauen, die auf gegenseitigem Respekt beruht", so US-Kandidat Barack Obama im Wahlkampf um die Präsidentschaft in den USA. Worte, die man in Santo Domingo gerne vernimmt. Sowohl aus der PLD, wie auch seitens der PRD und PRSC, zahlreiche hohe dominikanische Politiker stehen geschlossen hinter dem US-Demokraten Obama als Hoffnungsträger für eine erweiterte US-Lateinamerikapolitik. Ähnliches ergab auch eine Umfrage von Demoskopen zum Wunschpräsidenten der Lateinamerikaner: 29 Prozent glauben, dass Obama besser für die Region wäre. Nur acht Prozent meinen das von McCain. ![]() REHABLITIERUNGSPROGAMM IN DEN DOMINIKANISCHEN HAFTANSTALTEN
Häftlinge sollen Bauern werden
-- Santo Domingo, 27. Oktober 2008 -- Die dominikanische Justiz hat sich für ein "Häftlings-Rehabilitierungs-Programm" in den Gefängnissen ausgesprochen. Nach den Plänen von Generalstaatsanwalt Radhamés Jiménez Peña sollen den Insassen von Haftanstalten künftig Kenntnisse in der Landwirtschaft, Hühner- und Schweinezucht vermittelt werden. Zusätzlich werde der Staat den Ex-Häftlingen nach ihrer Freilassung eine Agrarfläche als "Starthilfe zur Existenzgründung" bereitstellen. "Wir bemühen uns, die Gefängnisse des Landes in eine Art zweite Chance für die Gefangenen zu verwandeln, damit sie rehabilitiert und als produktive Personen in die Gesellschaft zurückkehren", so Radhamés Jiménez Peña. ![]() ERMITTLUNGEN WEGEN VORSÄTZLICHER ZERSTÖRUNG
Diebstahl von Metallteilen brachte Strommast zum Einsturz
-- Yamasá / Monte Plata, 26. Oktober 2008 --
Unbekannte haben durch die Demon-tage von Metallstützträgern einen Hochspannungsmast zwischen
den Ortschaften Yamasá und Monte Plata zum Einsturz gebracht. Der auf freier Strecke
stehende Mast einer 69-kV-Übertragungsleitung knickte durch die fehlenden statischen Teile
unter seiner eigenen Last zusammen. Die betroffene Stromverteilergesell-schaft "Empresa de
Transmisión Eléctrica Dominicana", kurz ETED, ver-mutet Metalldiebe als Verursacher und
bezeichnete den Vandalismus "einen Akt der Sabotage gegen das nationale Energiesystem". National-
polizei wie Geheimdienst seien gleichermaßen gefordert, Ermittlungen aufzunehmen und die
Verursacher dem Kadi vorzuführen. Den Attentätern bzw. Metalldieben droht eine Freiheitsstrafe
von bis zu zehn Jahren.
![]() VORSICHT VOR STICHVERLETZUNGEN DURCH GIFTIGE FISCHE
Skorpionfisch bei Puerto Plata gesichtet
-- Puerto Plata, 22. Oktober 2008 -- (up/red) Badeurlaubern bei Puerto Plata droht Gefahr durch einen Giftfisch. Mee-resbiologen des Zentrums für Ozeanische Untersuchungen (Investigación de Biología Marina) haben vor der Küste der Hafenstadt den hochgiftigen rot-weißen Skorpionfisch gesichtet. Der Fisch kommt normalerweise nicht in diesen Gewässern vor und ist laut Meeresbiologen wahrschein-lich aus einem Aquarium in Florida entwischt. Gefahr droht vor allem Schwimmern und Schnorchlern, die durch Unachtsamkeit oder Unwissen von den giftigen Rückenstacheln eines Skorpionfisches attackiert werden können. Dummerweise sind diese Fischarten kaum sichtbar, da sie am Meeresgrund kaum von ihrer Umgebung zu unterscheiden sind. Ein Stich bereitet heftige Schmerzen, die bis zu mehreren Tage anhalten können. ![]() VIDEOÜBERWACHUNG AUF ÖFFENTLICHEN PLÄTZEN
Polizei installiert Videokameras in der Zona Colonial
-- Santo Domingo, 21. Oktober 2008 -- Mehrere Überwachungskameras an verschiedenen Punkten der Kolonial-zone Santo Domingos sollen Besuchern des historischen Viertels mehr Sicherheit garantieren. Die elektronischen Systeme wurden von der Poli-cia Nacional im Rahmen eines Pilotprojekts für Stadtsicherheit installiert. ![]() BUS STÜRZT IN BRÜCKENABHANG - KLEINKIND STIRBT, VIELE VERLETZTE
Schweres Busunglückbei Puerto Plata -- Altamira, 20. Oktober 2008 --
Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Bus und einem Jeep ist es nahe der Ortschaft Altamira zu
einem schweren Busunglück gekommen. Der Unfall ereignete sich auf der Brücke über den Fluss
"La China". Laut Augenzeugen verlor der Fahrer des Busses durch den Aufprall eines Jeeps die
Kontrolle über sein Fahr-zeug und stürzte nach einem Zig-Zack-Manöver in den Brückenabhang.
Bei dem Absturz wurde ein Klein-kind getötet, 59 Fahrgäste schwer verletzt. Die meisten
Passagiere kamen von einem Strandausflug aus Richtung Playa Cofresi.
![]() TEXTILINDUSTRIE NIMMT EUROPÄISCHEN MODEMARKT INS VISIR
Zonas Francas wollen verstärkt auf Bekleidungsmode setzen
-- Santo Domingo, 20. Oktober 2008 -- Die derzeit bedeckte Absatzstimmung am Weltmarkt für Halbwaren und Vorerzeugnisse schlägt nach Einschätzung des "Centro de Exportación e Inversión" auch auf die dominikanischen "Zonas Francas" (zollfreie Fertigungszonen) durch. Um die Abhängigkeit vom schwächelnden US-Markt zu kompensieren und einen möglichen Jobabbau zu vermeiden, wolle man künftig verstärkt auf Enderzeugnisse im Segment Bekleidungs-mode setzen, die sich auch nach Europa exportieren lassen. ![]() BIOMETRISCHE DATENERFASSUNG DER BEVÖLKERUNG
JCE baut biometrische Cédula-Datenbank auf
-- Santo Domingo, 19. Oktober 2008 -- Die "Centros de Cedulación" der JCE haben mehr als 6,1 Millionen Dominikaner sowie Ausländer, die im Besitz einer Cédula sind, zu einer elektronischen Erfassung ihrer Fingerabdrücke und Unterschriften aufge-rufen. Landesweit werden bis zum 30. September 2009 über 287 lokale und mobile Erfassungszentren, sog. "Centros de Captura" gleichzeitig digitalisierte Passfotos in eine biometrische Datenbank eingepflegt. ![]() BMW USA HOLT JUNIORFAHRER AUS SANTO DOMINGO INS TEAM
BMW Junior-Motorsport holt dominikanischen Fahrer ins Team
-- Santo Domingo, 18. Oktober 2008 --
Die "Formel BMW" gilt als ideale Plattform für junge Talente aus dem Kartsport, sich für den
Ein-stieg in eine professionelle internationale Formel-karriere zu profilieren. Erstmals wurde
jetzt mit dem 14-jährigen Daniel Vela aus Santo Domingo ein dominikanischer Nachwuchsfahrer
in das BMW Junior-Pilotprogramm für 2009 aufgenommen. Vela profilierte sich als Gewinner der
"Florida Winter Tour" und gilt derzeit als eines der größten Renn-fahrertalente in ganz
Lateinamerika.
![]() DOMREP-KONSULATE ERTEILEN TÄGLICH HUNDERTE AUSREISEVISAS
Dominikaner in den USA flüchten vor US-Krise
-- New York / Santo Domingo, 17. Oktober 2008 -- Die schwere ökonomische Krise in den USA treibt viele Dominikaner wieder zurück in ihre Heimat. Die tristen Konjunkturerwartungen lassen den schlecht bis gar nicht ausgebildeten Dominikanern kaum Perspek-tiven. Tausende sind inzwischen arbeitslos geworden. In New York, wo die größte dominikanische Gemeinschaft der USA besteht, mussten selbst jene, die seit über zwanzig Jahren in Manhattan, Queens oder der Bronx Geschäfte betrieben, diese schließen, weil sie ihre Unkosten nicht mehr decken konnten. Andere schicken Angehörige nach Hause. Beson-ders hart trifft es die sich im Land illegal Aufhaltenden. Perspektive: "No hay nada!" Die dominikanischen Konsulate erteilen indes täglich hunderte "Cartas de Ruta", Einwegvisas, um die Ausreise zu erleichtern... ![]() MILLIONENLOCH IM DOMINIKANISCHEN REGIERUNGSHAUSHALT
Steuereinnahmen des Staates knicken weg
-- Santo Domingo, 16. Oktober 2008 -- Zum ersten Mal seit Jahren muss die dominikanische Regierung erheb-liche Einbußen bei ihren projektierten Steuereinnahmen verbuchen. Nach Angaben des Finanzministeriums liegen die Zuflüsse aus Steuern und Zollabgaben (DGII und DGA) um 9,8 Prozent hinter den Erwartungen. "Im dominikanischen Haushalt klaffe ein Riesenfinanzloch, das u.a. durch die Schließung der Falconbrige-Mine (wir berichteten) verursacht wurde", heißt es. Unterdessen verwies Minister Vicente Bengoa auf die von den Unternehmern geforderte und von der Regierung umgesetze Reduzierung der öffentlichen Ausgaben, welche sich jetzt als "Konjunkturbremse" aus-wiese und ein weiteres zu den Steuerausfällen beitrage... ![]() REGIERUNG VERSCHWEIGT GRÜNDE ÜBER RAUSSCHMISS EINES PILOTEN
Leonels persönlicher Helikopter-pilot ein Drogenkurier?
-- Santo DOmingo, 16. Oktober 2008 --
Als persönlicher Helikopterpilot von Präsident Leonel Fernández genoss Harold Manzano García
beste Ver-bindungen, über Starts und Landun-gen musste der im Rang eines "Coronels" fliegende
Pilot kaum Rechenschaft abgeben. Radarauf-zeichnungen der Antidrogenbehörde DNCD legen ihm
jetzt einen nicht-authorisierten Flug zwischen Bara-hona und La Romana zur Last, der in
konkretem Verdacht zu Drogen-transporten steht. Regierungssprecher Rafael Núñez gab seine
Suspen-dierung ohne Begründung bekannt...
![]() EU RÄUMT DOMINIKANERN GÜNSTIGE IMPORTBEDINGUNGEN EIN
DomRep schließt Handels-abkommen mit Europa
-- Barbados / Santo Domingo, 15. Oktober 2008 -- Das dominikanische Außenministerium hat heute ein bilaterales Handels-abkommen mit der Europäischen Union unterzeichnet. Das sog. "Econo-mic Partnership Agreement" öffnet der dominikanischen Wirtschaft einen erleichterten Marktzugang ohne Handelsbarrieren zu den Mitgliedsländern der EU. Die Partnerschaft stellt die DomRep allerdings abseits der EU- Verhandlungen mit der Karibik-Gemeinschaft "CARICOM" und damit vor eine große Aufgabe: Bisherige Erfahrungen, etwa mit dem "DR-CAFTA"-Abkommen haben gezeigt, dass Marktzugang allein noch keine ausreich-enden Entwicklungsimpulse für die heimische Wirtschaft mit sich bringen muss. Andere Faktoren wie der Aufbau von Produktions- und Handels-kapazitäten sowie wirtschaftspolitische Reformen im Bereich der Wett-bewerbspolitik, der Investitionssicherheit und der Transparenz im öffent-lichen Handeln sind wichtige Voraussetzungen für das Gelingen. Das Vertragswerk muss, um gültig zu werden, noch durch den Nationalkon-gress ratifiziert und von Präsident Leonel unterzeichnet werden. ![]() 15. TROPENSTURM DER SAISON NIMMT ANLAUF AUF DIE KARIBIK
Hurrikan „Omar“ bedroht karibische See
-- Puerto Plata, 15. Oktober 2008 -- In der Karibik hat sich erneut ein Hurrikan gebildet. Mit Windgeschwindig-keiten von rund 120 Stundenkilometern bewegt sich "Omar" derzeit mit einem Abstand von rund 500 Kilometern zur dominikanischen Südküste auf das karibische Meer zu. Für die Küstenabschnitte von der Isla Saona bis zum Cabo Engaño wurden vom dominikanischen Wetterdienst erste Unwetterwarnungen ausgegeben. ![]() VERKEHRSERZIEHUNG - ELTERN MEIST SCHLECHTE VORBILDER
AMET erteilt Verkehrs-unterricht für Schulkinder
-- Santo DOmingo, 14. Oktober 2008 --
Mit einem Pilotprojekt an zwölf Grundschulen im Großraum Santo Domingo will die Verkehrspolizei
AMET eintausend Schulkindern auf die Regeln des Straßenverkehrs vorbereiten. Besonders die
Schulweg-sicherheit sei ein wichtiger Punkt, so die AMET, deshalb richte sich der Unterricht
insbesondere auf das Kennen- und Beachtenlernen von Verkehrsschildern und Ampeln, mahnte aber
auch: Wichtig sei für Eltern, dass sie sich als Vorbilder verstünden.
![]() LANDWIRTSCHAFTSMINISTERIUM VERTEILT GEMÜSESAATGUT
Gratis Gemüse-Saatgut
-- Santo Domingo, 13. Oktober 2008 -- Das Landwirtschaftsministerium stellt interessierten Gemüseanbauern mehr als 4.000 Pfund an Saatgut kostenlos zur Verfügung. Vorrätig seien Gemüsesamen für Salat, Rettich, Paprika, Molondrón, Auberginen, Tomaten, Möhren, Spinat sowie weiterer Sorten auf Anfrage. Mit der Hilfs-leistung soll eine ausreichende Versorgung mit Gemüse zu Weihnachten sichergestellt werden. Infos über Abgabestellen des Saatguts direkt beim Ministerium "Secretaría de Estado de Agricultura" unter 809-547-3888. ![]() TAUSENDE DOMINIKANER OHNE STROM WEIL REGIERUNG NICHT ZAHLT
Stromkrise - Tausende ohne Strom weil Regierung nicht zahlt
-- Santo Domingo, 12. Oktober 2008 -- Hunderttausende Dominikaner sind in den vergangenen Tagen erneut ohne Strom geblieben, nicht selten lagen Ortschaften über Nacht völlig im Dunkeln. Der Grund: Zahlungsrückstände der Regierung an die Strom-erzeuger. Der Kraftwerkbetreiber EgeHaina fasst es in drastische Worte: "Das 125 Megawatt-Kraftwerk ITABO II ist bereits seit 36 Stunden vom Netz - wenn kein Brennstoff kommt, bedeutet das keine Stromerzeug-ung!" Zwischen 100 Millionen und einer Viertel Milliarde Pesos steht die Regierung in der Kreide, so die Energiegesellschaft CDEEE, es gebe aber eine Garantiezusage zum Abtragen der Schulden. Bis dahin könnte allerdings die Elektrizität für hunderttausende Menschen noch tagelang unterbrochen bleiben... ![]() AKZEPTABLE UNTERKÜNFTE FÜR EINFACHE VERHÄLTNISSE
„PetroCasas“ - Fertighäuser aus Venezuela für Hochwasseropfer
-- Bonao, 11. Oktober 2008 --
Venezuela plant eigenen Angaben nach die Produktion von einfachen Fertighäusern in der Region
Bonao. Allein im Umland der Stadt würden infolge der Überschwemmungen durch die zurückliegenden
Hurrikane mehr als 3.000 Unterkünfte fehlen, so eine venezuelanische Kommision, die
derzeit ein Urbanisierungsprojekt mit einhundert Häusern gleicher Bau-art abnimmt, welches
seitens Venezuelas als Regierungsgeschenk für mittellose, evakuierte Familien bereitgestellt
wurde. Als Fertigungsstätte für die "PetroCasas" ist die alte Zona Franca von Bonao im Gespräch.
![]() VERKEHRSSÜNDERN DROHEN DEUTLICH HÖHERE BUSSGELDER
Höhere Bußgelder im Straßenverkehr
-- Santo Domingo, 10. Oktober 2008 -- Der neue dominikanische Bußgeldkatalog sieht für Autofahrer ab sofort deutlich höhere Bußgelder vor. Die Verkehrspolizei AMET ahndet bei Kontrollen künftig verstärkt fehlende Papiere oder Fahrzeug-Plaketten. Selbst kleinere Ordnungswidrigkeiten wie falsches Abbiegen, verbotenes Wenden, Nichtbeachten von Stop-Schildern, Fahren ohne Führerschein, das Fehlen der aktuellen Marbete, des Versicherungsscheines oder der Matrikula des Fahrzeugs werden mit Strafen von mindestens 1.000 RD$ (ca. 20 Euro) geahndet. Niedergelegt sind die Bußgelder im Gesetz 241 über den "Tránsito Terrestre y Vehículos de Motor". Achtung: Wer nicht bar zahlen kann, muss damit rechnen, dass sein Fahrzeug konfisziert wird und solange in Verwahrung bleibt, bis die Geldstrafe bezahlt ist! ![]() UNGLAUBLICHE POLIZEIWILLKÜR - RESIDENTEN BITTEN LEONEL UM HILFE
Residenten-Paar durch Polizei verhaftet, geschlagen, erpresst
-- Santo Domingo, 8. Oktober 2008 --
Ein Residentenpaar aus Santo Do-mingo wurde Opfer brutaler Polizei-willkür. Der Grund: Sie
stritten sich mit einem Unbekannten, der versucht hatte, die Einfahrt zu Ihrem Haus zu schließen.
Offenbar waren die beiden an den Falschen geraten - was folgte war eine Verhaftung durch
Zivilagen-ten und eine Überführung ins Polizei-präsidium. Bei einem "Intensiv-Ver-hör" durch
einen ranghohen Oberst der Sektion Interpol bangten beide nach eigenen Angaben um ihr Leben.
Der Frau wurde mit der sofortigen Abschiebung gedroht und gezwungen, ohne Pass und Telefon das
Büro zu verlassen. Diesen Moment nutzte der Polizeioberst, um ihren Mann zu offerieren, dass
er - ebenfalls ohne Pass - den Polizeipalast verlassen könne, um bei der nächsten Bank 30.000
US-Dollar abzuheben. Sollte er ohne Geld zurückkommen, könne man ihn zum "Flüchtigen" erklären
und gegebenfalls sogar töten. Aus Angst und Ohnmacht vor diesen Machen-schaften wandten sich die
Residenten an die Zeitung "Hoy" um öffentlich bei Präsident Leonel und der Staatsanwaltschaft
um Hilfe zu bitten...
![]() EXPERTEN WARNEN VOR STAUDAMMBRUCH
Droht dem Staudamm „Presa Sabana Yegua“ der Kollaps?
-- San Juan / Sabana Yegua, 7. Oktober 2008 -- Der Staudamm "Presa Sabana Yegua" gilt als das derzeit gefährlichste Bauwerk des Landes. "Die 76 Meter hohe Staumauer droht aufgrund erheblicher Mängel an der Bausubstanz zu brechen, befürchtet der Direktor des Nationalen Instituts für hydraulische Einrichtungen (INDRHI), Ing. Héctor Rodríguez Pimentel. Die Folge wäre eine meterhohe Flutwelle mit Überflutungen bis nach Barahona. Zigtausende flussabwärts des "Rió Yaque del Sur" würden in ein Katastrophe gestützt. Bereits im Jahre 2001 hatte die Entwicklungsbank BID auf erste Mängel am Zustand der Staumauer aufmerksam gemacht - passiert sei jedoch gar nichts. Die Sanierungskosten von geschätzten 50 Millionen US-Dollar waren der Regierung offenbar zu hoch, um die bautechnischen Mängel zu beheben. Zwischenzeitlich haben die zurückliegenden Hurrikane weiter an der 1979 zur Stromgewinnung aus Wasserkraft fertiggestellten Talsperre gezehrt... ![]() BILDUNGSETAT SOLL ZUM VOLKSBEGEHREN WERDEN
Lehrer sammeln Unterschriften für mehr Bildungsausgaben
-- Santo Domingo, 6. Oktober 2008 --
Der dominikanische Lehrerverband ADP will über eine Unterschriften-sammlung politischen Druck
für eine Ausweitung des Bildungsetats auf-bauen. Dutzende von Lehrern infor-mieren seit dem
Wochenende in der Santo Domingoer Fußgängerzone "El Conde" Passanten über die Bil-
dungsmisere im Land. "Bildung darf kein Luxusgut sein, wenn das Land den globalen Anschluss
erhalten will. Derzeit fließen prozentual sogar weniger Mittel in das Bildungssystem als noch
vor vierzig Jahren", bemängeln die Lehrer. Nach Angaben der ADP wolle man mehr als eine
Millionen Unterschriften sammeln, um die Aktion als Volksbegehren für mehr Investitionen in
Schule und Bildung in den Kongress zu bringen.
![]() HANDELSABKOMMEN DR-CAFTA SOLL DOLLAR INS LAND BRINGEN
Leonel wirbt in den USA für mehr Investitionen im Land
-- Miami (USA) / Santo Domingo, 6. Oktober 2008 -- Präsident Leonel Fernández hat bei einem Wirtschaftstreffen von rund 600 Industrieführern im US-amerikanischen Florida für Investitionen in der Dominikanischen Republik geworben. Das DR-CAFTA-Abkommen böte beste Gelegenheiten dazu, hätte bislang aber wenig sichtbare positive Effekte auf den regionalen Handel gezeigt, so Leonel. ![]() DOMINIKANER ENTDECKEN HANDEL MIT VERWERTBAREM MÜLL
Schrotthandel blüht
-- Puerto Plata, 5. Oktober 2008 --
In wirtschaftlich schlechten Zeiten blüht in vielen dominikanischen Ort-schaften der Handel mit
recyclebarem Haushaltsschrott auf. Immer häufiger sind mobile Schrotthändler auf der Suche nach
Verwertbarem zu sehen. Selbst in den Touristengebieten tauchen die "Chatarreros" auf, um aus
ihren Fahrzeugen mit Megaphonen lautstark "Schrottofferten" abzugeben.![]() ZUCKEREXPORTE ZUM ZOLLSATZ NULL NACH EUROPA
DomRep will Zuckerexporte nach Europa ausbauen
-- Puerto Plata, 4. Oktober 2008 -- Die dominikanische Zuckerindustrie will künftig verstärkt einen Sonder-passus der EU-Zuckermarktordnung mit den AKP-Staaten nutzen, um quoten- und zollfrei Rohrzucker in die Europäische Union einzuführen. Die Vereinbarungen bietet der DomRep enorme Handelsvorteile, da die regulären EU-Importzölle von bis zu über 300% für Billigzucker aus dem freien Weltmarkt zum Schutz der europäischen Zuckerrübenanbauer nicht zum Tragen kommen. Eine erste Lieferung von 12.048 Tonnen ging bereits nach Frankreich. Für November ist der Versand von weiteren 20.373 Tonnen an Rohrzucker vorgesehen. ![]() NACHGEBENDE PREISNOTIERUNGEN AN DEN ZAPFSÄULEN
Leicht gesunkene Preise für Benzin und Diesel
-- Puerto Plata, 4. Oktober 2008 -- Die Preise für Benzin und Diesel sind zum Wochenende auf den tiefsten Stand nach den Wahlen vom Mai gefallen. Grund sei eine Entspannung am Ölmarkt, so das für die Preisfestlegung zuständige Handelsministe-rium. Für deutlich weniger Geld kann vor allem Super (191,00 RD$) und Normalbenzin (178,00 RD$) getankt werden. Der Preis für Diesel (Gasoil) ist gleichzeitig um 1,3 Pesos auf 158,60 RD$ gefallen. ![]() ERFURTER LUIS HESS LEBT SEIT 70 JAHREN IN DER DOMREP
Sosúa-Gründer Luis Hess feiert 100. Geburtstag
-- Sosúa, 3. Oktober 2008 --
"Es gibt kein Übel, das nicht etwas Gutes mit sich bringt!" Sosúa-Gründer "Don Luis Hess"
sinniert zu seinem 100. Geburtstag über sein Schicksal, dass ihn 1939 als einen der ersten
Deutschen auf der Flucht vor den Nazis in die DomRep verschlug. Von einem Diktator in die
Hände eines anderen. Als Hess am 25.06.1939 im Hafen von Puerto Plata an Land ging, regierte in
Santo Domingo Diktator Rafa-el Trujillo, der den deutschen Juden - in der Absicht sein eigenes
Volk "aufzuhellen" - Exil angeboten hatte. Puerto Plata war jedoch ein Kulturschock für mich",
erinnert sich der heute 100-jährige, "...ich war mir sicher, dort nicht leben zu können. Die
Kirche trug ein Wellblechdach, so etwas kannte ich nur von Pissoirs in Paris - aber es war
meine einzigste Chance, dem damaligen Hitler-Deutschland zu entfliehen." Zusammen mit ein paar
Dutzend Deutschen gründete er 1940 mit Geld und Hilfe jüdischer Experten aus New York eine
Siedlungsgesellschaft, aus der das heutige Sosúa hervorging. Der Anfang war schwierig: Es gab
nicht einmal Ansätze einer entwickelten Kultur - was folgte, waren Jahre harter Aufbauarbeit,
um aus dem grünen Brachland eine Kolonie aufzubauen. Aber die "Vertreibung ins Paradies" hatte
auch ihre Sonnenseiten. 1941 heiratete er eine dominikanische Schönheitskönigin. "Sie war das
Glück meines Lebens", so Hess. Ge-meinsam bauten sie als Lehrkräfte die Schule "Cristobal Colón"
auf, an der Hess 34 Jahre lang als Direktor tätig war. Heute ist "Don Luis" eine Institution
in Sosúa. Kaum ein Einheimischer, der ihn nicht kennt und vor seinem Haus in der Pedro Clisante
mit einem freundlichen "Hola" grüßt. Dass er jetzt 100 geworden ist, ist ihm kaum anzumerken.
"In Deutsch-land wäre ich niemals so alt geworden“, ist sich der Senior sicher...
![]() TOURISMUS-MINISTERIUM SETZT QUALITÄTSCHECK FÜR HOTELS UM
Dominikanische Hotels werden neu klassifiziert
-- Santo Domingo, 1. Oktober 2008 -- Das im Frühjahr 2007 beschlossene Programm zur Klassifizierung der dominikanischen Hotellerie nach Sternen (wir berichteten) wird endlich umgesetzt. Wie das dominikanische Tourismusbüro mitteilt, erfolgt die Bewertungsgrundlage nach Facilities und Dienstleistungsportfolio der jeweiligen Hotelanlage. In der ersten Phase wurden insgesamt 54 Hotels in den Destinationen Santo Domingo, Santiago, Puerto Plata, Sosúa, Las Terranas, Samaná und Rio San Ruan klassifiziert. Die nationale Klassifizierungsbehörde ist im Einverständnis mit der privaten Wirtschaft eingerichtet worden und handelt im Interesse sowohl der Hotelbetreiber als auch der Gäste und der nationalen Wirtschaft. ![]() INPOSDOM WILL INTERNATIONALE STANDARDS ERREICHEN
Santo Domingos Briefträger bekommen Mopeds
-- Santo Domingo, 30. September 2008 --
Das dominikanische Postunter-nehmen INPOSDOM erweitert in der Hauptstadt ihren Zustellservice
durch mobile Briefträger. 150 Dienstmopeds wurden bereitgestellt, um den inner-städischen
Briefverkehr zu beschleu-nigen. Laut Postchef Guzmán will die INPOSDOM bis 2012 einen landes-
weit zuverlässigen Zustellservice nach internationalem Standard erreichen.
![]() GERICHT: NATURSCHUTZ WICHTIGER ALS TOURISMUS-BOOM
„Bahia de las Aguilas“ bleibt unter Naturschutz
-- Pedernales, 29. September 2008 -- Eine der wundervollsten Naturschönheiten des Landes, die Küste der "Bahia de las Aguilas", bleibt vorerst vor den Eingriffen von Touristikern verschont. Dem rund zehn Kilometer langen, von smaragdgrünem bis dunkelblauem Wasser umgebenen Strand an der Südwestküste, wurde durch das höchste dominikanische Gericht weiterhin der Status eines Naturschutzgebietes zugesprochen. Millionenschwere Investoren hatten versucht, in dem Areal eine Lizenz für vier Hotelkomplexe zu bekommen. ![]() DEALER SENDETEN DROGEN PER BRIEFPOST
Wohnresidenz „Casa Linda“im Visier der Drogenfahndung -- Sosúa, 28. September 2008 -- Die bekannte Wohnanlage “Casa Linda”, unweit der Stadt Sosúa gelegen, ist in das Visier der dominikanischen Anti-Drogenbehörde "Dirección Na- cional de Control de Drogas (DNCD)" geraten. Ein Netzwerk von Drogen-schmuggeln aus Österreich und Ungarn soll dort mit Hilfe spezieller La-borgeräte Postkarten mit Heroin und Kokain präpariert und anschließend über die internationale Briefpost der INPOSDOM in das österreichische Wien versandt haben. Pro Karte wurden etwa 40 Gramm "exportiert"... ![]() FALSCHE TAINO-PETROGLYPHEN ALS URLAUBSSOVENIER
Vorsicht vor unechten Taino-Souvenirs
-- Sosúa, 27. September 2008 --
Urlauber aufgepasst: Seit geraumen versucht ein angeblich aus den Ber-gen von La Vega kommender
Eremit im Raum Sosúa/Cabarete uralte Taino-Relikte zu veräußern. Die meist steinernen
"Funde" mit eingeritzten bildlichen Darstellungen gelten als Nachahmungen der präkolumbiani-
schen Indianerkultur aus der Zeit von 600 bis 1500 nach Christus. Touris-ten werden die
Petroglyphen-Souvenirs als echte "Maya"-Antiquitäten zu Preisen zwischen 500 und 2.000 Pesos
angeboten. Unsere Redaktion rät: nicht auf die vermeintlichen Schnäppchen reinfallen...
![]() STÄDTISCHE GRÜNGÜRTEL IM FOCOS DER STADTPLANUNG
Mehr Grün für Santiago
-- Santiago, 26. September 2008 -- Santiago de los Caballeros, die zweitgrößte Stadt der Dominikanischen Republik, will ihrer City eine grünere Silhouette verpassen. In Zusammen-arbeit mit dem Umweltministerium sollen bislang weitläufig von Beton- und Asphalt geprägte Stadtzonen durch grüne Wohlfühlzonen aufgelock-ert, städtische Grünanlagen grundlegend renoviert und neu bepflanzt werden. Ziel sei es, so der Umweltschutzvereins des Cibaotal (SOECI), eine gesündere und einwohnerfreundlichere Stadt zu gestalten. ![]() HOTELERIE SIEHT MEDIEN ALS VERURSACHER FÜR BUCHUNGSAUSFÄLLE
Deutlich weniger Touristen im September
-- Puerto Plata, 25. September 2008 -- Trübe Zeiten für die dominikanische Tourismusbranche. Nach Angaben des Hotel- und Gaststättenverbandes ASONAHORES verzeichneten die dominikanischen Hotelanlagen im September drastische Buchungsaus-fälle im Vergleich zum Vorjahr. 15 bis 20% weniger Bettenbelegung seien keine Ausnahme, so der Verband. Drastisch zeichne sich die Situation in Puerto Plata inklusive der Playa Dorada, Costa Dorada, Cofresí, Sosúa und Cabarete sowie in der Region Boca Chica / Juan Dolio. Dort stünden bis zur Hälfte aller Zimmer leer. Als eine der Ursachen für die Misere be-schuldigte der Verband insbesondere die Medien bezüglich der Hurrikan-berichte zu übertreiben und in ihrer Berichterstattung zu dramatisieren, was viele Urlauber verunsichert hätte eine Reise in die Karibik zu buchen. ![]() ÜBERSCHWEMMUNGEN: URLAUBSREGION "UVERO ALTO" ABGESCHNITTEN
Higüey ertrinkt im Regen
-- Bávaro, 23. September 2008 -- Wetter-Livereporter Jürg Kuster
Starke Regenfälle in der Provinz Altagracia haben die Touristikzone "Uvero Alto" mit mehreren
5-Sterne-Hotels von der Außenwelt isoliert. Entlang der Verbindungsstraße Higüey/Otra Banda
zeichnet sich ein Panorama an überschwemmten Verkehrswegen, wodurch der Auto-verkehr in fast
alle Richtungen unterbrochen wurde.
![]() MEGA-RESORT "BARCELÓ PALACE" WEITET SUITEN-KAPAZITÄT AUS
Barceló-Kette renoviert das Bávaro Beach Resort
-- Bávaro, 22. September 2008 -- Das direkt am Strand von Bávaro gelegene Fünf-Sterne-Bávaro-Beach-Resort, das aus insgesamt fünf Hotels besteht, wird komplett renoviert. Bis zum Herbst 2008 vergrößert sich das Hotel "Bávaro Palace" auf fast die doppelte Kapazität. Zu den bereits vorhandenen 558 Zimmern kommen 488 luxuriöse Junior-Suiten dazu, die bisher Teil des Barceló Bávaro Beach Hotels waren. Nach den Renovierungsarbeiten stehen in allen fünf Teilkomplexen des Resorts - "Bávaro Palace", "Bávaro Beach", "Bávaro Caribe Beach", "Bávaro Golf" und "Bávaro Casino" - insgesamt 1.921 Zimmer zur Verfügung. Das Mega-Resort erstreckt sich dann auf einer Gesamtfläche von rund 600 Hektar. ![]() LÄNGERES EINATMEN DER TUNNELLUFT KANN BIS ZUM TOD FÜHREN
Straßentunnel Av. 27 de Febrero gilt als Kohlenmonoxyd-Falle
-- Santo Domingo, 21. September 2008 --
Kaum Licht, keine Feuerlöscher, ho-he Konzentrationen an Kohlenmon-oxyd. Techniker der
dominikanischen Akademie der Wissenschaften haben den Straßentunnel an der Santo Domingoer
Avenida "27 de Febrero" als lebensgefährlich eingestuft. Bei Recherchen von Journalisten vor
Ort waren 56 Luftventilatoren, 13 Über-wachungkameras sowie 130 Decken-leuchten außer Betrieb
oder zerstört. "Der Tunnel ist ein regelrechte Abgas-Falle. Es kann nur jedem Autofahrer
geraten werden, während der Durchfahrt die Fenster zu schließen und die Lüftung abzuschalten -
an-sonsten drohe akuter Sauerstoffmangel", so die Wissenschaftler. Die Verkehrsbehörde AMET
reagiert auf die Vorwürde gelassen: "Man sei nur zuständig, liegengebliebene Fahrzeuge
aus dem Tunnel zu entfernen. Alles, was mit Gasansammlungen und elektrischer Funktionalität zu
tun hat, falle nicht in die Verantwortlichkeit der Verkehrsbehörde".
![]() REDAKTIONSGESCHÄFT SUCHT NEUE MITWIRKENDE
DomRep-Magazin trennt sich von bisherigen Teilhabern
-- Puerto Plata, 20. September 2008 -- (pap) Gerda Papenfuß Die Verlagsleitung des DomRep-Magazins hat sich vor ihren bisherigen Partnern getrennt und befindet sich jetzt wieder zu 100 Prozent in eigener Hand der Herausgeber. Durch die Splittung kam es vorübergehend zu einer eingeschränkten Berichterstattung. Aktuell befinden wir uns auf der Suche nach einem aktiv beteiligten Investor, bzw. mitwirkenden Personen für den Redaktionsbereich. Interessenten, die sich für ein entsprechendes Engagement im Verlagssegment interessieren, werden gebeten, sich per Mail mit der Redaktion des DomRep-Magazins in Verbindung zu setzen. ![]() POLITBAROMETER ZUR WIRTSCHAFTLICHEN SITUATION IM LAND
56% der Dominikaner schätzen Lage im Land als „mau“ ein
-- Santo Domingo, 10. September 2008 -- Mehr als die Hälfte aller Dominikaner schätzt die aktuelle wirtschaftliche Lage des Landes als eher gemäßigt ein. "Vieles, was machbar wäre, versickert in Korruption und exzessiven Ausgaben der Regierung", so die überwiegende Meinung. Nach einer Umfrage unter einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung bezeichnen 29,3 Prozent der Dominikaner die Situation im Land als "mau", 27,1% sogar als miserabel... ![]() LAGE VIELERORTS DRAMATISCH
Unwettergeschädigte verlieren Hoffnung auf Hilfe
-- Santo Domingo, 10. September 2008 -- Die Tropenstürme Fay, Gustav, Hanna und Ike haben tausende Domini-kaner in eine existentielle Misere gebracht. Unzählige Hütten stecken noch immer voller Schlamm und Schmutzwasser. Hitze und schlechte Gerüche liegen in der Luft. Die in Notlagern untergekommenen Menschen sind verzweifelt, verlieren zunehmend an Hoffnung auf Hilfeleistungen. Bislang hat sich kein Politiker in den betroffenen Gebieten sehen lassen. Eine Entscheidung seitens der Regierung, was mit den Unwettergeschä-digten passieren soll, steht noch aus. Um Hunger und den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern, verteilen derweil Hilfs- und Gesundheits-dienste Wasser, Essen und Medikamente. ![]() REGENFLUTEN REISSEN TEILSTÜCK VON STRASSENBRÜCKE MIT
Brücke über den Rio Ocoa eingestürzt
-- San José de Ocoa, 9. September 2008 --
Reißende Flussströmungen haben bei San José de Ocoa mehrere Teile einer Straßenbrücke zum
Einsturz gebracht. Nach Angaben von Augen-zeugen, brach die bereits seit länge-rem als marode
geltende Brücke durch den Druck der Wassermassen binnen weniger Minuten ein und kappte damit
die Hauptverbindungs-straße zu zahlreichen Ortschaften.
![]() IKE: MEHR ALS 43.000 MENSCHEN RETTETEN SICH VOR DEM STURM
Hurrikan „Ike“ sagt Adios
-- Santo Domingo, 9. September 2008 -- Mit weitaus weniger dramatischen Windgeschwindigkeiten als zunächst erwartet, hat Hurrikan "Ike" die dominikanische Nordküste passiert. Dennoch mussten in Folge der heftigen Regenfälle mindestens 43.000 Menschen evakuiert werden. Das Notfallcenter COE berichtet in einer ersten Bestandsaufnahme von 8.767 durch "Ike" in Mitleidenschaft ge-zogenen Häusern. Bei Higüey ist unterdessen ein sechsjähriger Junge nahe eines Flussufers tot aufgefunden worden. Landesweit blieben mehrere Straßen durch übergetretene Flüsse unpassierbar. Selbst die Autobahn "Duarte" A1 wurde zwischen Villa Altagracia und Piedra Blanca vollkommen überflutet und legte den Verkehr zwischen der Nordküste und der Hauptstadt Santo Domingo für mehrere Stunden lahm. ![]() PRESA SABANETA UND HATILLO BEREITS ÜBER MAXIMALGRENZE
Staudämme randvoll
-- Santo Domingo, 8. September 2008 -- Mehrere Stauseen im dominikanischen Inland sind durch die anhaltenden Regenfälle an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Die Staudämme "Presa Taveras" (317,64 von 327,50 m), "Valdesia" (147,09 von 150 m), "Rincón" (120,91 von 122 m), "Sabana Yegua" (388,06 von 400,80 m), "Monción" (252,79 von 280 m) und "Jigüey" (537,09 von 541,50 m) liegen nur noch wenige Meter unterhalb ihres maximalen Fassungsvermögens. Kritisch zeichnet sich die Situation in Sabaneta und Hatillo, beide Stauseen haben bereits ihr maximales Fassungsvermögen überschritten. Anwohner befürchten jetzt eine Notöffnung der Schleusen. Im vergangenen Jahr hatte das Ablassen von großen Wassermengen aus der Talsperre "Presa Taveras" (wir berichteten) dazu geführt, dass weite Landstriche entlang des Flusses "Yaque del Norte" bis hin zu den Vororten der Stadt Santiago überflutet wurden. Tausende Menschen wurden obdachlos. ![]() METRO SANTO DOMINGO - SICHERHEIT FÄHRT MIT
500 Sicherheitskräfte sollen künftig Metro sichern
-- Santo Domingo, 7. September 2008 --
Ein massives Aufgebot an Sicher-heitskräften soll künftig die Züge und Bahnhöfe der neuen Santo
Domingo-er Metro sichern. Geplant ist zu-nächst der Einsatz von 500 Mitarbei-tern, die den
Fahrgästen vornehmlich mit Informationen zur Seite stehen, dort, wo es erforderlich ist, aber
auch eingreifen sollen. Die Anforderungen an die Qualifikationen der Mitarbeiter des "Cuerpo
Especializado para la Seguridad del Metro", kurz CESMET, sind hoch. Eine Gymnasialschulbildung,
ein einwandfreies Führungs- und Gesundheitszeugnis sowie eine dreimonatige Grundausbildung
beim Militär sind Voraussetzung. Darüber hinaus müssen alle Sicherheitskräfte Prüfungen zum
Thema Konfliktbewältigung, Ethik und Menschenrechte, Zivil- und Strafrecht sowie in Erste Hilfe
ablegen.
![]() FLUGHAFEN "GREGORIO LUPERÓN" CANCELT ALLE FLÜGE
Hurrikan „Ike“ - Airport Puerto Plata unterbricht Flugverkehr
-- Puerto Plata, 6. September 2008 -- Der internationale Flughafen von Puerto Plata hat infolge der starken, von Hurrikan "Ike" verursachten Winde und Regenfälle, den gesamten Flug-verkehr bis zu einer Besserung der Wetterlage aus Sicherheitsgründen eingestellt. Urlaubsflieger aus Richtung Deutschland sind nach Angaben der Condor jedoch nicht betroffen, da die Airline den Nordküstenflughafen an den Wochenenden nicht anfliegt. Für den Air-Berlin-Flug LT3840 aus Richtung München muss jedoch mit Verzögerungen gerechnet werden. ![]() EX-VIZE LENKT BEI DER ÜBERNAHME DES UMWELTMINISTERIUMS EIN
Umweltminister Mirabal nimmt Amt nun doch an
-- Santo Domingo, 6. September 2008 -- Jaime David Fernández Mirabal, seit der dritten Amtszeit von Präsident Leonel nominierter Umweltminister, hat nach einer "Bedenkzeit" von drei Wochen nun doch sein Amt angetreten. Der anfangs mit der neuen Position hadernde Ex-Vize von Leonel, habe sich nach einer "gewissen Art von Flitterwochen mit dem Umweltministerium" nun doch überzeugen lassen, das Amt anzunehmen. Präsident Fernández, so Reporter aus dem Regierungspalast, zeigte sich über die Entscheidung sehr erfreut. ![]() STÜRME HALTEN AN - ANGST VOR ERNEUTEN ÜBERSCHWEMMUNGEN
Hurrikan „Ike“ bedroht Nord-küste in der Nacht zum Sonntag
-- Puerto Plata, 6. September 2008 --
Mit einer dunkelgrauen Wolkenfront hat sich Hurrikan "Ike" an der domi-nikanischen Nordküste
angekündigt. Dem Wetterradar zufolge, zieht der Wirbelsturm in der heutigen Nacht mit einem
Abstand von 175 bis 200 Kilometern an Puerto Plata vorbei. Für weite Teile der Region wurden
Regenfälle und Gewitter vorhergesagt. Während der Nacht muss außerdem mit starken Windstößen
gerechnet werden, die von Wolkenbändern am Rande des Hurrikans ausgelöst werden. Unterdessen
berichten unsere Wetterreporter in La Vega, Higüey und Cabarete von ersten Regenfällen.
![]() DGII RECHNET MIT EINNAHMEN VON 1,3 MILLIARDEN PESOS
Kfz-Plakette für 2008 erhältlich
-- Santo Domingo, 4. September 2008 -- Die Steuerbehörde DGII weist dominikanische Kfz-Besitzer auf die rechtzeitige Erneuerung ihrer Fahrzeugplakette, der Marbete 2008, hin. Die Gebühr bleibt gegenüber dem Vorjahr unverändert und beträgt für Fahrzeuge bis Baujahr 2003 = 1.200 RD$, ab Baujahr 2004 = 2.200 RD$. Die Plakette kann landesweit bei 300 Verkaufsstellen, u.a. bei allen Filialen der Banco BDI oder direkt online bei der DGII bezogen werden. ![]() REDAKTION DES DOMREP-MAGAZINS SUCHT LESER-REPORTER:
Wetter-Live-Reporter gesucht-- Puerto Plata, 3. September 2008 -- Das DomRep-Magazin sucht landesweit Live-Reporter, die für Berichte zur Wetterlage während der Hurrikansaison telefonisch Vor-Ort-Informa-tionen liefern möchten. Als Außenreporter für unsere Wetterredaktion können sich Residenten aus allen Teilen des Landes registrieren. ![]() HEFTIGER REGEN SETZT WEITE LANDSTRICHE UNTER WASSER
Tropensturm „Hanna“ - das Schlimmste ist der Regen
-- Puerto Plata, 2. September 2008 --
Urlaubsparadies Karibik - Im Moment ist die Bevölkerung jedoch weit von entspannten Stunden
entfernt. Was sich entlang der Nordküste abspielt, gleicht eher einer nicht enden wollen-den
Regen-Sintflut. Örtlich wurden bis zu 150 mm Regen registriert, viele Menschen
versuchen ihr Hab und Gut vor den Wassermassen zu retten. Allein im Gebiet um die Stadt
Montecristi mussten mehr als 1.200 Familien evakuiert werden, der regu-läre Schulbetrieb wurde
für mehrere Tage ausgesetzt. Die Meteorologen rechnen damit, dass die Wetterlage in der Region
auch in den kommen-den Tagen nicht besser werden wird, zudem sind mit "Ike" und "Josephi-ne"
zwei weitere Wirbelstürme im Anmarsch...
![]() DNCD GELINGT GROSSER SCHLAG GEGEN DEN DROGENHANDEL
Drogenkontrolle: 1.797 Personen bei Razzien festgenommen
-- Santo Domingo, 1. September 2008 -- Die Nationale Drogenfahndung (DNCD) hat bei landesweiten Razzien in den vergangenen Stunden 1.797 Personen festgenommen, die in Besitz von verbotenen Substanzen waren. In einer ersten Pressemitteilung des DNCD heißt es, dass 156 Kilo Kokain, 9,7 Kilo Heroin, 28 Pfund Marihu- ana und 43 Kilo an anderen Drogen konfisziert wurden. ![]() AUTOBAHNPOLIZEI ZWISCHEN SAMANA UND SANTO DOMINGO
Polizei nimmt Streifenfahrten auf Autobahnen auf
-- Santo Domingo, 30. August 2008 -- |