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14. JAHRGANG - AUSGABE VOM 23. FEBRUAR 2012 NACHRICHTEN  |   WETTER  |   TRAVEL  |   WEB  |   INSERATE
 
KURZNACHRICHTEN
 

Unterbrechung der Stromversorgung in La Vega

 
La Vega: Der Strom­ver­sor­ger EDE­NOR­TE hat auf­grund von War­tungs­ar­bei­ten an der Haupt­lei­tung nach La Ve­ga für Mitt­woch 22.2. und Frei­tag 24.2. ei­ne Un­ter­brech­ung der Strom­ver­sor­gung in meh­re­ren Sek­to­ren der Stadt zwi­schen 9 und 17 Uhr an­ge­kün­digt.

Kältewelle adé

 
Santo Domingo: In den letz­ten Wo­chen herrsch­te Käl­te im Land. In den Ber­gre­gio­nen um Ja­ra­ba­coa, Constan­za und Val­le Nue­vo fie­len die Tem­pe­ra­tu­ren auf 5° bis 7° C in der Nacht, klet­ter­ten in den letz­ten Ta­gen wie­der auf 10°-15°C an, der Frühling deu­tet sich an. In den wär­me­ren Re­gio­nen des Lan­des wur­den tags­über be­reits wie­der 26° bis 32° ge­mes­sen.

Kind erhängt sich

 
Bani: Ein 13jäh­ri­ger Jun­ge wur­de von sei­ner Mut­ter er­hängt auf­ge­fun­den. Nach An­ga­ben der Po­li­zei soll das Kind zu­vor mit ei­nem Ska­te­board auf der Stra­ße ge­spielt ha­ben und wur­de von der Mut­ter des­we­gen aus­ge­schimpft. Da­rauf­hin ha­be der Jun­ge die Ent­schei­dung für die­se Tat ge­trof­fen und sich im Ba­de­zim­mer der Woh­nung er­hängt.

Deutscher Drogendealer festgenommen

 
Luperon: Markus Wer­ner Rauth (32) wur­de von In­ter­pol und den deut­schen Jus­tiz­be­hör­den ge­sucht. In der Ge­mein­de Lu­pe­ron wur­de er jetzt von der Po­li­zei er­grif­fen, als die­se be­kann­te Dro­gen­ver­kaufs­stel­len kon­trol­lier­te. In Deutsch­land lie­gen ge­gen Rauth di­ver­se Anzei­gen we­gen Dro­gen­han­dels vor, Mit­ar­bei­ter von In­ter­pol Do­mi­ni­ca­na über­nah­men den Deut­schen, er soll in den kom­men­den Ta­gen nach Deutsch­land aus­ge­lie­fert wer­den.

 
NÄRRISCHES TREIBEN IN DER TOURISTENHOCHBURG PUNTA CANA

Riesen Karnevalsumzug im März

Punta Cana, 21.02.2012  – (rw) 
Punta Cana - Der Kar­ne­val in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik ist le­gen­där und wird die­ses Jahr zum 5. Mal auch wie­der in ei­ner Me­ga­pa­ra­de am Sams­tag den 10. März ge­fei­ert. Der Um­zug star­tet um 16 Uhr auf dem Bou­le­vard 1. No­vem­ber im Pun­taCa­na Vil­la­ge. Mehr als ein­tau­send Be­tei­lig­te aus aus­er­wähl­ten Kar­ne­vals­ver­ei­nen der In­sel wer­den ih­re bun­ten und selbst­ge­fer­tig­ten Kos­tü­me und Mas­ken zur Schau stel­len. Or­ga­ni­siert wird die Ver­an­stal­tung von dem Un­ter­neh­men Pun­ta Ca­na Flug­ha­fen und Pun­ta Ca­na Re­sort & Club, die von nam­haf­ten Un­ter­neh­men u.a. Bru­gal, Cla­ro und Ban­co Po­pu­lar so­wie von der Kar­ne­valsun­ion aus der Hoch­burg La Ve­ga un­ter­stützt wer­den. Die Ver­an­stal­tung ist kom­plett kos­ten­los und ver­ziert mit Klän­gen der tra­di­tio­nel­len Me­ren­gue und Ba­cha­ta­mu­sik ga­ran­tiert ein Er­leb­nis für die gan­ze Fa­mi­lie.

MANGELNDE HYGIENE AUF DEN SCHLACHTHÖFEN

Vorsicht vor Zoonose-Bakterien im Fleisch!

Santo Domingo, 21.02.2012  – (fj) 
Santo Domingo - Die Ver­brau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­tion "Pro con­su­mi­dor" kämpft seit Jah­ren für bes­se­re Zu­stän­de an Schlacht­hö­fen - bis­her ver­geb­lich. 90% der Schlacht­hö­fe sind nicht ge­neh­migt, die Hy­gie­ne­be­stim­mun­gen ei­ne Ka­tas­trop­he. Vie­le Do­mi­ni­ka­ner er­kran­ken da­durch häu­fig an Zoo­no­se-Bak­te­rien, die zwi­schen Tie­ren und Men­schen di­rekt über­tragbar sind. Die Bak­te­rien be­fin­den sich an je­der Sor­te Fleisch, Geflü­gel scheint je­doch be­son­ders be­trof­fen sein. Der Be­fall er­folgt da­bei durch fal­sche Schlach­tung und Be­hand­lung des Fleischs, die Übertra­gung kommt durch den Ver­zehr ver­seuch­ter Le­bens­mit­tel zu­stan­de. Die Schwe­re der Erkran­kun­gen die bei Men­schen durch die Zoo­no­se-Bak­te­rien aus­ge­löst wer­den, rei­chen von leich­ten Symp­to­men bis hin zu le­bens­bedroh­li­chen Erkran­kun­gen.

POLITSKANDAL UM LEONELS EHEFRAU MARGARITA CEDEÑO

First Lady soll heimlich mehrere Millionen ins Ausland verschoben haben

Santo Domingo, 21.02.2012  – (fj) 
Santo Domingo - Die Dom­Rep hat ei­nen neu­en Po­lits­kan­dal! Im Focus steht aus­ge­rech­net ei­ne, von der man es am we­nigsten ge­dacht hät­te: Mar­ga­ri­ta Ce­de­ño - Leo­nels Ehefrau - die "First Lady" des Lan­des. Die Oppo­si­tion will her­aus­ge­fun­den ha­ben, dass die 46jäh­ri­ge meh­re­re Mil­lio­nen Eu­ro auf di­ver­se Aus­lands­kon­ten trans­fe­riert ha­ben soll. An­fangs ging es um ein Kon­to der First Lady in Däne­mark, auf dem knapp 44 Mil­lio­nen Eu­ro "ge­parkt" wur­den. Nach dem Be­kannt­wer­den sprach die Re­gie­rungs­par­tei PLD zu­nächst von ei­ner "Sch­mutzwä­scheak­tion" der Oppo­si­tion. Mitt­ler­wei­le ent­deck­te man vier wei­te­re Vi­sa-Card-Kon­ten in der Schweiz, der Kon­tostand soll dort ins­ge­samt 73 Mil­lio­nen Eu­ro be­tra­gen. Wo­her das Geld stammt, ist un­be­ant­wor­tet. Wie die Par­tei "Do­mi­ni­ca­nos Uni­dos x Cambio" argu­men­tiert, ist nicht nur die Re­gie­rungs­ge­mahlin, son­dern ein Teil des Ka­bi­netts von Leo­nel Fer­nán­dez invol­viert. Link zu ei­nem YouTu­be-Vi­deo: www.you­tu­be.com/­watch?v=-bz7hAvrcQ4

 

 KAMPF GEGEN DIE KILOS

 

Boom bei OPs gegen Fettleibigkeit

Santo Domingo: Immer mehr Do­mi­ni­ka­ner las­sen sich ope­rie­ren, um ih­re Fett­lei­big­keit zu be­kämpfen. Zwar gibt es kei­ne of­fi­ziel­le Sta­tis­tik, je­doch nimmt die Zahl der Schönheitschi­rur­gen stets zu. Ei­ner von ih­nen ist Dr. Abel Ri­cardo González aus San­to Do­min­go - Pio­nier für Ope­ra­tions­tech­ni­ken ge­gen ex­tre­me Fett­lei­big­keit. Er ist zur Zeit der ein­zi­ge Arzt im Land, der ei­ne neue un­blu­ti­ge Tech­nik anwen­det. Per Endoskop wird der Ma­gen mit Klam­mern ver­klei­nert. Der Trick: Wer ei­nen klei­nen Ma­gen hat, isst we­ni­ger. Die OP bringt kaum Kompli­ka­tio­nen mit sich und ist sogar re­ver­si­bel. Zu­rück bleibt nur ei­ne drei klei­ne Mil­li­me­ter gro­ße Öff­nun­gen in der Bauch­de­cke. Ein wei­te­rer Vor­teil der neu­en OP-Tech­nick: Pa­tien­ten kön­nen in der Re­gel nach ei­ner ei­ner 48stün­di­gen Beo­bach­tungszeit die Kli­nik wie­der ver­las­sen.  (fj)


 DNCD BESCHLAGNAHMT DOLLARBLÜTEN IN MILLIONENH

 

Falschgeld-Druckerei ausgehoben

Santo Domingo: In der Nä­he des Flug­ha­fen "El Hi­güe­ro" in San­to Do­min­go Nord konn­te die Dro­gen­po­li­zei DNCD Falsch­geld im Wert von rund drei Mil­lio­nen US-Dol­lar be­schlag­nah­men. In ei­nem Haus, das laut In­for­ma­tio­nen der Po­li­zei als Dro­gen­la­ger dien­te und da­rauf­hin durchsucht wur­de, be­fand sich er­staun­li­cher­wei­se ei­ne Falsch­geld-Dru­cker­ei. Hier wur­den zahl­rei­che Blü­ten in 100-Dol­lar-Schein­en pro­du­ziert und soll­ten in Um­lauf ge­bracht wer­den. Ein Mo­to­con­cho-Fah­rer und ei­ne Frau, die in den Fall ver­strickt sein sol­len, wur­den fest­ge­nom­men.  (rw)


 PDR: 400 MILLIARDEN PESOS ZWISCHEN 2004 UND 2010 U

 

PRD wirft der Regierung massive Korruption vor

Santo Domingo: Die Oppo­si­tion hat der Re­gie­rung vor­ge­wor­fen, seit dem Amtsan­tritt von Prä­si­dent Leo­nel Fer­nán­dez mas­siv Gel­der in Korrup­tions­kanäle ge­lenkt zu ha­ben. So sol­len im Zeitraum zwi­schen Au­gust 2004 und Ende 2010 (2011 wird ge­ra­de aus­ge­wer­tet) rund 400 Mil­liar­den Pe­sos in korrupte Ta­schen geflos­sen sein. Laut der PRD ha­be es un­ter der jet­zi­gen Re­gie­rung ver­mut­lich 70 grö­ße­re Korrup­tions­fäl­le ge­ge­ben, die ent­we­der nie un­ter­sucht oder nur un­befrie­di­gend be­ant­wor­tet wur­den. Un­ter drin­gen­dem Korrup­tions­ver­dacht ste­hen staat­li­che Ein­fuhren von Le­bens­mit­teln und Me­di­ka­men­ten, aber auch Bonuszahlun­gen beim Petro­ca­ri­be-Abkom­men, tau­sen­de von Mil­lio­nen beim Gebrauch der Ve­rizon-Ser­vi­ce-Leis­tun­gen, der über­teu­er­te Mi­li­tärkauf der Su­per-Tu­ca­nos, un­zäh­li­ge Weih­nachtspa­ke­te, die Müllabfuhr so­wie die Auftragsver­ga­be rund um das Me­ga­bau­werk der San­to Do­min­goer Metro.  (fj)


zum Artikelarchiv  ... ältere Artikel des DomRep-Magazins finden Sie im Archiv.
 
 

 Santo Domingo

 

Menschenrechtler beklagen Polizeimethoden

Die do­mi­ni­ka­ni­sche Men­schen­rechts­kom­mis­sion (CDDH) be­klagt die Vor­ge­hens­wei­se der Po­li­zei im Land. Al­lein in den er­sten 45 Ta­gen des Jah­res gab es et­wa 30 To­te Zi­vi­lis­ten, die von der Po­li­zei bei ei­nem Schuss­wech­sel ge­tö­tet wur­den. Nur in den we­nigsten Fäl­len wird wei­ter er­mit­telt, le­dig­lich ge­gen drei Po­li­zis­ten ord­ne­te ein Rich­ter ei­ne Un­ter­such­ungs­haft an, so der Vor­wurf der CDDH.


 Baoruco

 

LKW mit Holzkohle beschlagnahmt

Be­am­te des Um­welt­schutz­diens­tes ha­ben 2 Per­so­nen fest­ge­nom­men, die mit ei­nen LKW voll­ge­la­den mit Holz­koh­le un­ter­wegs wa­ren. Die ins­ge­samt 148 Sä­cke soll­ten in Bao­ru­co an der Gren­ze zu Ha­i­ti ver­kauft wer­den. Der Last­wa­gen wur­de be­schlag­nahmt, die Tä­ter der Staats­anwalt­schaft vor­ge­führt und für 3 Mo­na­te Ge­fäng­nis ver­ur­teilt. In den er­sten 3 Ja­nuar­wo­chen wur­den be­reits 7 Brenn­her­de in Grenz­nä­he auf­ge­deckt.


 Barahona

 

Mann im Hotelpool ertrunken

In Ba­ra­ho­na ist ein Unbe­kann­ter tot in ei­nem Ho­tel­pool auf­ge­fun­den wor­den. Si­cher­heits­kräf­te des 4-Ster­ne-Ho­tels "Costa La­ri­mar" zo­gen die Lei­che des Man­nes aus dem Was­ser und über­ga­ben sie der Po­li­zei für wei­te­re Er­mittun­gen. Der grau­si­ge Vor­fall sorgte un­ter den Ho­telgäs­ten und An­woh­nern für gro­ßes Unbe­ha­gen.


 PERSONALITY

Dr. Liam Schubel

 
wur­de zum Ehrenbür­ger der Stadt Sosúa er­nannt. Der Chiroprak­ti­ker be­kam sei­ne Aus­zeich­nung als “Huésped Dis­tin­gui­do” für sein star­kes so­zia­les Enga­ge­ment von Bür­ger­meis­ster­in Ila­na Neu­man über­reicht. Der Facharzt hat­te tau­sen­den von Bür­gern an der Nord­küs­te kos­ten­lo­se Be­hand­lun­gen und Be­ra­tun­gen ge­ge­ben. Dr. Schu­bel be­dank­te sich für die ihm er­teil­ten Ehren und ver­si­cher­te dass er auch wei­ter den ar­men Men­schen hel­fen wer­de.
 

Oscar de la Renta

 
der 79jäh­ri­ge do­mi­ni­ka­ni­sche Mo­de­de­sig­ner er­hält bei der kom­men­den Fashion-Week in New York vom US Fashion In­sti­tu­te of Tech­no­logy die höch­ste Aus­zeich­nung der US-Mo­de­welt ver­lie­hen. De la Ren­ta, der zu den be­deu­tend­sten Mo­deschöpfern des 20. Jahr­hun­derts gezählt wird, ar­bei­te­te be­reits in jun­gen Jah­ren für Lanvin in Pa­ris und Eliza­beth Arden (USA).
 

Eduardo Estrella

 
Prä­si­dent­schafts­kan­di­dat der Par­tei DxC (Do­mi­ni­ca­nos por el Cambio), hält die ho­he In­ter­netsteu­er von 28% für ei­nen Miss­brauch der Re­gie­rung und will die­se im Fal­le sei­nes Wahl­siegs ab­schaf­fen. Je­der Bür­ger soll­te Zu­gang zum In­ter­net ha­ben, ins­be­son­de­re sei das Web für die Ver­bes­se­rung der Bil­dung be­deutsam. Die ho­he Te­le­kom­mu­ni­ka­tions­steu­er wir­ke dem ent­ge­gen, so Estrel­la.
 

Javier Clark

 
PLD-Ab­ge­ord­ne­ter in Pu­er­to Pla­ta gilt als groß­zü­gi­ger Spen­der für so­zia­le und wohl­tä­ti­ge Zwecke. Die­ses Jahr stif­te­te der Po­li­ti­ker dem Ge­burts­kran­ken­haus "Do­lo­res de la Cruz" in Mon­tel­la­no me­di­zi­ni­sche Ge­rä­te und Aus­stat­tun­gen im Wert von rund ei­ner Mil­lion RD$. Clark kün­dig­te zu­dem an, bedürfti­gen Per­so­nen Zinkble­che für ih­re Häu­ser zu schen­ken, da­mit die Ärmsten der Be­völ­ke­rung ih­re Dä­cher re­pa­rie­ren und re­gen­dicht ma­chen kön­nen.
 

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